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Die Vergütungen der US Bankster

Soviel kann man verdienen wenn man die Banken dieser Welt ruiniert :

Bank CEO Compensation, 2005 2006 2007 3-Year Total (in million dollars)

Goldman Sachs   Lloyd Blankfein $30.84 / $43.87 / $27.97 // $102.67

JPMorgan Chase   Jamie Dimon $22.30 / $67.57 / $15.86 // $105.73

Bank of NY Mellon   Robert Kelly n/a / $18.15 / $14.35 // $32.50

Bank of America   Ken Lewis $19.10 / $85.26 / $17.03 // $121.39

State Street   Ronald Logue $18.08 / $16.94 / $8.23 // $43.25

Morgan Stanley   John Mack $9.22 / $37.35 / $68.61 // $115.18

Citigroup  Vikram Pandit n/a / n/a / $3.16 // $3.16

Wells Fargo   John Stumpf $12.54 / $14.88 / $9.53 // $36.95

Wenn man die Senatsanhörungen der letzten Tage im TV gesehen hat weiß man eigentlich was los ist. Wahrscheinlich haben die Herren Kenntnis einiger für die Politiker unangehmer Details Eine Hand wäscht die andere. Verstehe langsam warum Stalin bei den Russen wieder so  beliebt ist …

US Arbeitslosenstatistik U6 13,9 %

Schon mal vorab... ;-) 

U-6 Total unemployed, plus all marginally attached
       workers, plus total employed part time for
       economic reasons, as a percent of the civilian
       labor force plus all marginally attached workers..
NSA Jan08 9,9%  Jan 2009 15.4%      SA Jan08 9,0   Jan09 13.9 %

US Immobilienmarkt – uneinheitlich

Die gestern veröffentlichten Umsätze der New Homes Sales für den Dezember boten im Vergleich zu den Verkäufen der genutzten Immobilien ein neues Allzeittief. Mit 331 Tsd. annualisierten Immobilienverkäufen wurde das alte Tief von 338 Tsd. aus dem September 1981 unterschritten.
Der Vormonatswert wurde von 407 Tsd. auf 388 Tsd. nach unten revidiert. Die jährliche Wachstumsrate beläuft sich auf -44,8%, die Fallgeschwindigkeit hat sich beschleunigt.

Anfang der Woche hatten die Existing Homes Sales noch ein anderes Bild gezeigt. Im Vergleich zum Vormonat waren diese von 4,45 Mio. auf 4,74 Mio. angestiegen, die jährliche Wachstumsrate hat sich mit -3,5% von den zweistellig, negativen Werten entfernt.

Die folgende Grafik zeigt die erwähnten Wachstumsraten seit 1970. Deutlich wird dabei die unterschiedliche Entwicklung seit Anfang letzten Jahres auf dem Markt für genutzten Immobilien (blau Linie) wie auch dem Markt für neugebaute Immobilien (gelbe Linie).

Wachstumsraten

Das desolate Klima am US Markt für neugebauten Immobilien unterstreicht folgender Quotient:

neugebaute Immobilien zum Verkauf/verkauftErstmals in der Geschichte dieser Zeitreihe liegt die Anzahl der zum Verkauf stehenden Neubauten über der der verkauften neugebauten Immobilien. Für den Dezember standen jedem zum Verkauf stehenden Haus 0,93 verkaufte Häuser gegenüber. Die Entwicklung seit 1965 wird im Chart rechts dargestellt.

Zur Beurteilung des Immobilienmarktes wird von einigen Ökonomen die Dauer herangezogen, die unter den gegenwärtigen Bedingungen eine Immobilie zum Verkauf gestellt wird. Auch hier zeigt sich das unterschiedliche Bild für genutzten wie neue Immobilien; erstere stehen aktuell 8,7 Monate auf dem Markt, das niedrigste Niveau seit dem Mai 2007, während letztere mit 12,9 Monaten ein neues Allzeithoch generierten.

Auch hier der vergleichende Chart:

HauspreiseDie Hauspreise fallen in bekannter Weise in beiden Marktsegmenten. Für genutzte Einfamilienhäusern lagen diese auf einem Allzeittief, 14,8% unter dem Vorjahresniveau, während die Hauspreise der New Homes Sales mit -9,3% zum einen das zyklische Tief hinter sich gelassen haben, wie auch das Allzeittief bei -14,6% aus dem Sommer 1970 bestehen ließen.

Rechts nebenstehend der vergleichende Chart.

:

Es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung der unterschiedlichen Segmente des US Immobilienmarktes weitergeht. Skeptiker wie Optimisten der US Konjunktur werden sich in den Publikationen der vergangenen Woche bestätigt fühlen.

Fakt ist aber auch, dass sich der Marktanteil für Neubauten am Gesamtmarkt deutlich reduziert hat und mit 7,0% drastisch unter dem Mittelwert von ca. 20% der vergangenen 40 Jahre liegt.

Fed vs EZB Bilanz

Da Heli Ben wieder angedroht hat Staatsanleihen zu kaufen hier ein Vergleich der Bilanzen.

Ich vermute unter Other Assets sind alle diese “Toxic ” bzw wertlosen Papiere verbucht die man zum Nominalwert gekauft hat, damit die Banken diese nicht auf Marktwert abschreiben müssen. Also ca. 1 Billion USD Schrott bei der Fed vs. 219 Milliarden Euro Gold bei der EZB. Alllerdings gehört das Gold wenn ich mich recht erinnere den einzelnen EU Ländern und ob man das BRDDR Gold das ja bei der Fed in NY “verwahrt” wird, jemals verkaufen kann/darf ist mE. sehr zu bezweifeln. Ausserdem glauben viele Goldkäfer die Bankster hatten es geliehen und in den 90er Jahren am Markt verscherbelt. Bis zum Jahr 1999 war das ja auch noch ein sehr lukratives Geschäft, danach eher schwierig. Vielleicht war der Verkauf des britischen Goldes zum Tiefstpreis damals in den Jahren 2000 – 2002 Gordon Brown´s erster Bankster Bailout? ;-) Auf die nächste Fed Bilanz darf man sehr gespannt sein …

III. Verschuldung der privaten US-Haushalte

Zuvor:

Zunächst ein Überblick über die finanzielle Situation der privaten US-Haushalte im dritten Quartal 2008:

Tabelle

Die Entwicklung hat mittlerweile wahrhaft ein historisches Ausmaß angenommen.

Nettovermögen

Das Nettovermögen der US-Haushalte befand sich laut ‘Flow of Funds’-Bericht zum 3. Quartal 2008 bei 56,540 Billionen USD.

Prozentual sank das Nettovermögen um -4,7% zum Vorquartal; das erste Mal seit 1952, dass dieses vier Quartale infolge rückläufig war, lediglich im 2. Quartal 1962 wurde ein größerer Rückgang gemessen (-5,0%).

Die Jahresrate liegt bei -11,1% nach -6,7% im Vorquartal.

Der unten stehende Chart zeigt die Entwicklung seit 1952:

Nettovermögen - Jahresrate

Ein ähnlicher Werteverfall wurde bisher nicht beobachtet.

Ursächlich für den Abfall sind zum einen die fallenden Vermögenswerte (-8,6% zum VJ), auf der anderen Seite steigen die Verbindlichkeiten mit +3,0% auf Jahresbasis.

A. Widmen wir uns zuerst dem Vermögensverlust:

Die Sachanlagen sollen im dritten Quartal 2008 um 6,6% zum Vorjahr gesunken sein. Der Rückgang der Immobilienwerte wird mit 9,8% veranschlagt; bemerkbar macht sich hier der landesweit gesunkene Hauspreis.

Die US Amerikaner haben zudem  ihr tatsächliches Immobilienvermögen durch Cashout-Refinanzierungen und geringe bis keine Eigenkapitalbeteiligung beim Immobilienkauf reduziert. Der Anteil der Immobilien, den die Hausbesitzer ihr Eigen nennen (’Owners’ equity as percentage of household real estate’), lag zuletzt bei 44,7%. Noch vor drei Jahren befand sich der Prozentsatz bei 58,8%.

Auch hier die Entwicklung seit 1952:

Die Finanzanlagen, die ca. 60% des Gesamtvermögens ausmachen, sanken alleine im dritten Quartal 2008 um 4,5% zum Vorquartal und 9,6% zum Vorjahr. Vornehmlich waren dies Aktien (-27,3%), Fondanteile (-17,5%) und Pensionsfondbeteilungen (-12,5%). Der Wertverlust der Finanzanlagen alleine betrug 2,148 Billionen USD; davon waren 943 Mrd. USD bei den Aktien, 597 Mrd. USD bei Fondanteilen und 600 Mrd. USD bei Pensionsfondbeteilungen angesiedelt. Allesamt größer als der Wertverlust der Immobilien von 557 Mrd. USD, der letztendlich vom Volumen her ein Viertel des Verlustes der  Finanzanlagen ausmacht.

Nimmt man das Bruttoinlandsprodukt (BIP) oder das frei verfügbare Einkommen (DPI) als Bezugsgröße für die Finanzanlagen, so ergibt sich ein deutlicher Rückgang seit dem zweiten Quartal 2007. Bezogen auf das BIP sank der Anteil von 360,5% auf zuletzt 313,9% und bezogen auf das frei verfügbare Einkommen fiel der Wert von 490,9% auf 423,8%.

Der Chart rechts zeigt den historischen Verlauf.

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B. Steigende Verbindlichkeiten:

Gesamtverschuldung / BruttoinlandsproduktDie gesamten Verbindlichkeiten der privaten US Haushalte beliefen sich im dritten Quartal 2008 auf 14,574 Mrd. USD; das sind zwar 0,9% mehr als im Vorquartal, die Wachstumsrate auf Jahresbasis liegt aber mit +3,0% auf dem niedrigsten je gemessenem Niveau.

Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt machte das zuletzt 101,1% – siehe Chart.

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HypothekenverschuldungAusschlaggebend sind hier die rückläufigen Hypothekenkredite bzw. deren geringeres Wachstum. Erstmals seit dem 1. Quartal 1983 sanken diese zum Vorquartal, zuletzt um -0,4%; im Vergleich zum Vorjahr wurden lediglich +1,5% beobachtet.

Im rechten Chart ist die Hypothekenverschuldung in Relation zu den frei verfügbaren Einkommen abgebildet.

Zuletzt notierte diese bei 98,9%.

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Wachstumsrate der privaten VerschuldungIm Vergleich zu den Hypothekenkredite ist das Volumen der Konsumentenkredite deutlich geringer (10,571 Mrd. USD zu 2,590 Mrd. USD); aber auch hier macht sich eine geringere Verschuldungsbereitschaft bemerkbar. Das Jahreswachstum notierte mit +3,5% auf dem tiefsten Stand seit 15 Jahren.

Nebenstehend sind beide Wachstumsraten abgebildet.

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VerbraucherkrediteDie monatlich publizierten Verbraucherkredite weisen die Autokredite als wesentlichen Bremsklotz aus. Mit zuletzt +1,2% befindet  sich deren jährliche Wachstumsrate auf einem 15 Jahrestief und spiegelt sich in den hier mehrfach im Blog beschriebenen reduzierten Umsätzen der Automobilindustrie wieder. Das Volumen der Kreditkartenkredite wächst gebremst weiter; zuletzt lag die jährliche Wachstumsrate bei +4,0%. Die Wachstumsraten der Verbraucherkredite sind rechts nebenstehend abgebildet.

Demnächst mehr zu den US Kreditkarten.

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C. Im Ergebnis führte dies zu:

  • Zahlungsverzögerungen
  • Zwangsversteigerungen
  • Insolvenzen

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Die finanzielle Situation der privaten US Haushalte spitzt sich zu. So hat sich laut Equifax und Moody’s Economy.com das Volumen der notleidenden Kredite in den letzten zwei Jahren nahezu verdoppelt, seit 2000 hat sich das Gesamtvolumen gut vervierfacht. Der Zuwachs in den letzten zwei Jahren war bei den Zahlungsverzögerungen von 90 bis 120 Tagen am deutlichsten ausgeprägt (+ 155%), während der bei Zahlungsverzögerungen bis 30 Tagen am geringsten ausfiel (41%).

Der unten stehende Chart zeigt das annualisierte Volumen der notleidenden Darlehen ab 2000:

Volumen notleidenden Darlehen

Der Fokus liegt zunächst auf dem Immobiliensektor; Kreditkartenbelastungen wie Schulden aus den Automobilkauf werden später gesondert abgehandelt.

Immobiliensektor:

Grundlage ist der vierteljährlich publizierte National Delinquency Survey der Mortgage Bankers Association’s (MBA).

Die Gesamtzahl der Zahlungsverzögerungen bei Hypothekendarlehen stieg auf ein neues Allzeithoch bei 6,99%. Dieser Wert beinhaltet keine Schuldner, die bereits im Zwangsversteigerungsprozess stecken. Für den Anstieg der Gesamtzahl waren vor allem Zahlungsverzögerungen, die 90 oder mehr Tage überfällig waren, verantwortlich. Die Entwicklung wurde grossteils in den Brennpunkten Kalifornien und Florida gesehen. Der Prozentsatz der Schuldner, die weniger als 30 Tage überfällig sind, liegt momentan unter dem Niveau aus 2002.

Zahlungsschwierigkeiten sind vor allem in den Darlehen mit niedriger Bonität sowie auch variabelem Zinssatz fokussiert. Wie folgender Chart zeigt, ist der Prozentsatz der Schuldner mit so genannten Subprime-Krediten kräftig gestiegen; am deutlichsten dabei, wenn zudem eine kurze Fälligkeit gewählt wurde.

Der Zahlungsnot liegen laut einer MBA Studie grossteils (41,5%) Arbeitslosigkeit und Einkommenseinbußen zu Grunde. Angesicht der zuletzt publizierten Arbeitsmarktdaten lohnt so ein Blick auf die Zwangsversteigerungen wie die Stellenveränderungen.

Wie der unten stehende Chart zeigt, hat die Arbeitsmarktsituation einen gewissen Vorlaufeffekt auf die kommenden Zwangsversteigerungen. Gewählt wurde der drei Monatsschnitt der Stellenveränderungen (inverse Darstellung) und Zwangsversteigerungen bei Hypothekendarlehen mit hoher Bonität.

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Wie erwähnt werden die Kreditkartenschulden später abgehandelt; deshalb nur kurz zur Übersicht zwei Charts, die die zunehmenden Zahlungsverzögerungen und Ausfallraten dokumentieren. Links die Kreditkartenschulden und rechts die Autokredite:

KreditkartenschuldenAutokredite

Die zunehmende Zahl der Insolvenzen lässt sich nur schwer im historischen Kontext darstellen, da das US-Insolvenzrecht im Oktober 2005 geändert wurde. Nichtsdestotrotz hier ein Chart der privaten Insolvenzen seit 1980:

Demnächst folgt dann mehr zur Staatsverschuldung, zudem der Blick auch auf andere Länder und Sektoren geworfen.

Gas wird knapper …

Die Zahl des Tages :Q1 US Budget Defizit 485 Milliarden

Das heißt für mich das 2009 Defizit wird wohl eher bei 1.800 bis 2.000 Milliarden liegen als die öfters gelesenen  1.200  Milliarden, mindestens …

Ich glaube es gab da mal  einen deutschen  Schlager … Wer soll das bezahlen …

Kann Bundesbank Modell 2stellige Einbrüche verarbeiten ?

Hoffentlich !!

Ist Axel Weber  verwirrt oder versucht er sich als Optimismus verbreitender Positiv Denker zu präsentieren ?

Einerseits gibt er zu “The final quarter of 2008 may have been worse than we expected,” aber andererseits liegen die bösen Angstmacher natürlich viel weiter daneben : “particularly negative” economic growth predictions for Germany as “scare-mongering.”  weil die nämlich völlig unwahrscheinliche negative Entwicklungen  als Fakten präsentieren “Some forecasts are presenting downside risks, which are merely potential developments that are unlikely to materialize, as fact,”

He also said lower oil prices and the euro’s decline should cushion the economy.

Offenbar ist ihm auch noch aufgefallen, daß die Märkte sich erst mit der Euro Erholung entspannt haben.

Vielleicht hat er ja von Murphy noch nie gehört … und Norbert  Walter kann froh sein, daß die freie Meinungsäusserung in der BRDDR, sofern diese nicht Israel oder Juden betrifft, noch weitgehend straffrei ist.

Bloomberg Gabi Thesing and Christian Vits

Auch die US Pornoindustrie möchte 5 Milliarden Bailout

New York – Larry Flynt Request $5B Porn Bailout

Larry Flynt Request $5B Porn Bailout. Posted by Roy Edroso at 5:43 PM, January 7 , 2009 Flynt is asking for a $5 billion bailout of the porn industry.
blogs.villagevoice.com/runninscared/archives/2009/01/larry_flynt_req.php

Do-it-yourself wird in in den nächsten Jahren noch vielen Branchen zu schaffen machen  …

US Konjunktur: Feuerwerk der schlechten Nachrichten zum Jahresabschluss

Keine Aufhellung am Konjunkturhorizont – in aller Kürze gab es gestern folgendes:

  • Einzelhandel: schlechtestes Weihnachtsgeschäft seit 1970
  • Immobilienmarkt: die S&P/Case-Shiller® Home Price Indices beschleunigen ihr Falltempo
  • Verbrauchervertrauen: auf Allzeittief
  • Umfrage:GW Bush, zwar keine Konjunkturparameter, aber zumindest eine schlechte Nachricht ;-)

Der Einzelhandel spricht vom schlechtesten Weihnachtsgeschäft seit 1970. Erfolglos wurde versucht mit Rabattaktionen die Kundennachfrage zu aktivieren. Wal-Mart und Amazon.com trotzten dem Trend und publizierten wie Amazon.com das beste Feiertagsgeschäft in der Firmengeschichte.

Für die Woche bis zum 27.12. veröffentlichte der International Council of Shopping Centers (ICSC) einen Abschlag von 1,5% zu Vorwoche und -1,8% zum Vorjahr. Lediglich im Februar 2003 mit -1,9% und im April 2000 mit -2,0% lag die Jahresrate der wöchentlichen Einzelhandelsumsätze in den vergangenen 17 Jahren niedriger.

Die Umsatzzahlen lassen nichts Gutes für die anstehende Dezemberveröffentlichung erwarten; bereits der November hatte mit -2,7% ein Allzeittief markiert, ohne Wal-Mart sank der Umsatz sogar um 7,7% zum Vorjahr. Der ICSC berechnet mit Umsatzeinbußen von 1% oder mehr für den Dezember.

Im Chart ist die Jahresrate der wöchentlichen Umsätze seit 1991 zu sehen:

Jahresrate der Einzelhandelsumsätze


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Immobilienmarkt: die S&P/Case-Shiller® Home Price Indices in der Übersicht:

TabelleDer Abschwung auf Jahresbasis hat sich ausgeweitet. Der Index für die 20 größten Metropolen generierte mit -18,0% ein neues Allzeittief.

Der Index für die 10 größten Metropolen notierte bei -19,1%.

14 der 20 Metropolen markierten ebenfalls neue Allzeittiefs. Zudem verzeichneten 14 der 20 Metropolen zweistellige Fallgeschwindigkeiten.

Der Westen der USA sieht weiterhin die größten Einbrüche der Hauspreise. Phoenix (Arizona) liegt mit -32,7% vorne, gefolgt von Las Vegas (-31,7%) und San Francisco (-31,0%).

Zum Schlusslicht Dallas fallen mir angesichts des ehemaligen Gouverneurs nur zynische Bemerkungen ein ;-)

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Das Verbrauchervertrauens nach Lesart des Conference Board hat im Dezember ein neues Allzeittief ausgewiesen.

Verbrauchervertrauen mit AllzeittiefDer Index sank um 6,7 Punkte von revidierten 44,7 auf jetzt nur noch 38,0 – Chart rechts nebenstehend.

Ausschlaggebend war der Abschlag von 12,9 Punkten in der Komponente, die die Einschätzung der aktuellen Situation wiedergibt. Dieser Index notierte bei 29,4 nach 42,3 einen Monat zuvor. Der Index befindet sich auf einem Niveau, das zuletzt in der Rezession 90/91 gesehen wurde.

Die Erwarterungskomponente verlor entsprechend geringer, -2,4 Punkte von 46,2 auf 43,8. Dieser   Index scheint nach dem Absturz der vergangenen Monate und dem Allzeittief im Oktober 2008 bei 35,7 einen Boden gefunden zu haben.

Beide Subindizes sind in unten stehendem Chart abgebildet:


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Der präsidiale Abwärtstrend

Monatlich wurden die US Amerikaner nach den ökonomischen Fähigkeiten ihres Präsidenten befragt. Konnte GW Bush noch zu Beginn seiner Amtszeit mit einer Zustimmung von 50% rechnen, sank diese mitzunehmender Verweildauer im Weißen Haus. Im Dezember zeigten sich nur noch 24% überzeugt, dass er einen guten Job macht. Allerdings wurde das Umfragetief einen Monat zuvor mit 22% notiert. Ablehnung erfuhr GW Bush von 73% seiner Landsleute.

Im Bild das ganze Umfrage – Elend:

Umfrage

Zum Abschluss noch drei Bush-Zitate, die Jay Leno zugeschrieben werden:

Bush was asked about the credit crunch. He said it was his favorite candy bar.

The rescue bill was about 450 pages. President Bush’s copy is even thicker. They had to include pictures.

President Bush’s response was to meet some small business owners in San Antonio last week. The small business owners are General Motors, General Electric and Century 21.

Die nächste Refinanzierungswelle rollt

Die wöchentlichen Hypothekenanträge der Mortgage Bankers Association (MBA) haben angesichts sinkender Hypothekarzinsen kräftig zugelegt. Der Gesamtindex erholte sich von dem Tiefstand bei 379,9 Ende Oktober auf zuletzt 1245,4. Allein letzte Woche stieg der Gesamtindex um 48,0% zur Vorwoche. Ein höherer Indexstand wurde zuletzt Mitte Juli 2003 notiert.

Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist zu großen Teilen der Refinanzierungsindex. Von Ende Oktober bei 1075,4 mehr als versechsfachte sich der Index auf zuletzt 6758,6. In der gleichen Zeit verdoppelte sich nahezu die Refinanzierungsaktivität, von 42,9 auf 83,2, während die ARM-Aktivität auf 0,8 sank.
Ein höheres Refinanzierungsvolumen wurde zuletzt Anfang/Mitte Juli 2003 gesehen.

Hypotheken für Immobilienkäufe verbuchten einen wesentlich dezenteren Anstieg; von dem Tief Mitte November stieg der Index um lediglich 27,4%.

Der Refinanzierungsindex sowie die 30-jährigen-festverzinslichen Hypothekenzinsen:

Laut MBA  sanken die 30-jährigen, festverzinslichen Hypothekenzinsen von Ende Oktober bei 6,47% auf zuletzt 5,04%. Das letzte Tief wurde in der Woche zum 13.6.2003 bei 4,99% markiert.

Im Bild die 30-jährigen-festverzinslichen wie einjährige-variablen Hypothekenzinsen:

Mein bescheidener Ausblick für 2009

Der TED Spread ist auf Märzwerte gefallen, der VIX ist eingebrochen, Zuwachsrate von MZM steigt wieder, der Bankenindex steigt auch,  besonders US Regionalbanken zeigen gute Performance, der Steel Index hat sich seit dem Low verdoppelt .

Der USD hat m.E. das Hoch hinter sich und schwächelt wieder ( und das im Dezember!! ) also werden Rohstoffpreise auch bald wieder steigen … und damit sollten sich die Emerging Markets deutlich bessern.

Die JSE hat bereits eine beachtenswerte Rally hingelegt. Wenn die steuerbedingten Verkäufe durch sind, wird der Rest der Welt wird m. E. bald folgen. Bei Nullprozent Verzinsung werden die Anleger bald nervös werden und deshalb erwarte ich platzende Cash und Staatsanleihen Blasen  in 2009. Ein Teil der Liquidität wird in Edelmetalle und Unternehmensanleihen fliessen.

Bin erstaunt, daß Defla/ Inflation noch immer mit Kaufkraft, Arbeitslosigkeit oder was auch immer in Verbindung gebracht wird.  Aber wahrscheinlich bin ich da im Vorteil mit Zimbabwe fast vor der Haustür- 80% Arbeitslosigkeit und 213 Millionen % Inflation und Konsumgüternachfrage mangels Einkommen gleich null.

Inflation ist ein monetäres Phänomen und die Weltgeldmenge ist in den letzten 3 Monaten implodiert.

B.S.B. hat die Hubschrauber gestartet um seine These zu beweisen – im Fiat Geldsystem gibt es keine Deflation sofern die Notenbank das verhindern möchte. Ich setze auf B.S.B. ;-)

Übrigens wurde der  Aktienmarkt in Zimbabwe als Absicherung gegen die Inflation gesehen und war einer der besten in 2008 mit ATH im Oktober.

Kleiner Nachtrag : Mit der realen Wirtschaft hat das alles natürlich wenig zu tun und da wage ich auch keine Prognosen…

Fear triggers gold shortage

Game Over oder sieht jemand Lösungen ?

Könnten bewährte alte Konzepte die Fahrt in den Abgrund verhindern,

wie zum Beispiel Bau von Transrapidbahnen, Einführung von Schwundgeld, neues Bretton Woods etc..

Zur Verwirklichung bedürfte es natürlich intelligenter Volksvertreter aber man kann ja trotzdem mal nachdenken …

Weltweit sind die Autoverkäufe im Nov ca. 25% eingebrochen

soweit ich das in richtig in Erinnerung habe.

Davon haben doch vermutliche alle “No Greenhouse Gas Emissions” Freaks immer geträumt …

Dec. 2 (Bloomberg) — Ford Motor Co. said its U.S. sales fell 31 percent in November while Toyota Motor Corp. posted a 34 percent drop as the recession and Detroit automakers’ aid pleas kept buyers away from showrooms.
Ford’s total declined to 123,222 cars and trucks, from 177,485 a year earlier, the Dearborn, Michigan-based company said today in a statement. Toyota’s sales slid to 130,307 from 197,189.

Was B. scheinbar lieber nicht melden wollte : Chrysler’s Sales fell 47 percent in November. GM’s fell 41 percent.