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Ist wieder Saison für Getreide Bullen ?

Vielleicht sind das ja für die meisten Leser olle Kamellen, aber der September 2008 war immerhin der erste Monat seit 100 Jahren ohne beobachtete Sonnenflecken.

Fehlende Sonnenflecken waren scheinbar immer mit niedrigeren Temperaturen auf der Erde verbunden.

Seit ca. 2 Wochen es gibt wieder ein paar  Sonnenflecken. Die neuen Flecken waren überfällig und wie die ungewöhnlichen Schneefälle in London und anderen Orten zeigen wird es offenbar kälter auf der Erde.

Hier  ein interessanter Link zur Historie der Entdeckung der Sonnenaktivitäten und hier noch eine alternative Meinung von den “Experten” zum Getreidemarkt.

Die Kleine Eiszeit brachte Missernten, Hungersnöte und Epidemien in Europa und führten– von Italien bis Skandinavien und zum Baltikum – zu einem drastischen Bevölkerungsverlust und zur Aufgabe von Ackerflächen.

Der komplette Sonnenzyklus scheint  sich über 1500 Jahre zu strecken, das heißt die nächste Kleine Eiszeit wäre so in ca. 80 Jahren fällig… -:)

Bemerkenswert auch wie diese schon etwas älteren Erkentnisse in der globalen Global Warming Marketing Kampagne erfolgreich unterdrückt werden konnten.

Zu dem Theme noch ein Artikel zur letzten Falschmeldung der Al Gore “Wissenschaftler”

Rohöl – Zeit für Longpositionen?

Gegenüber dem Zeitpunkt als der Beitrag Im Auge des Tigers verfasst wurde, hat sich die Stimmung an den Märkten dramatisch verändert. Jetzt stellt sich die Frage, ob man sich bereits bei Erreichen der Marke von 50 Dollar ein paar Fässer Rohöl zulegen oder ob man erst bei 40 Dollar zugreifen sollte.

Helmut Wüllenweber

Der harte Kampf der Goldbullen

von Christian Kirchner (Frankfurt), www.ftd.de

Lehman ist pleite, deutsches Festgeld versickert in Island, und das Finanzsystem wackelt. Was muss eigentlich noch passieren, damit der Preis des Edelmetalls endlich mal steigt? Marktteilnehmer wittern schon eine Verschwörung von Medien, Banken und Händlern.

Man hätte es ahnen können, dass der Superzyklus der Rohstoffe ein jähes Ende finden musste. Als Eugen Weinberg im November 2007 auf der Edelmetallmesse in München mit seinem Vortrag fertig war, prasselten die Fragen auf den Rohstoffexperten der Commerzbank nur so ein.

“Herr Weinberg, Zucker” – “Weizen, Herr Weinberg, Weizen” – “Agrar, Herr Weinberg!” – “Bitte noch Gold, Herr Weinberg, Gold, und wenn die Zeit noch reicht – Silber!” Selbst als der Rohstoffexperte aus dem Saal ging, folgte ihm, einem Popstar gleich, ein Pulk aus Rohstoff-Groupies.

Eugen Weinberg wird auch an diesem Wochenende wieder auf der Edelmetallmesse im Münchener Olympiapark sprechen (www.edelmetallmesse.de ). Und der Veranstaltungsort – die Event Arena – wird auch in diesem Jahr wieder halten, was der Name verspricht. “Die kommende Hyperinflation aus Sicht der Börsenastrologie” ist das Thema eines Vortrags, “Die Krise des Papiergelds” sowie “Erst der Crash und dann die große Inflation” der von anderen.

Crash, Hyperinflation, Papiergeld. So geht das zwei Tage lang in München, zum vierten Mal schon. Und die Lösung wird auch dieses Jahr wieder sein: Gold. Doch in diesem Jahr dürfte es in München zwischen all den Ausstellern Minengesellschaften, Goldhändlern, Börsenbriefschreibern und unter den 1000 Besuchern besonders turbulent zugehen.

Standhaft gegen alle Krisenzeichen

Denn ihre Analyse war treffend. Lehman ist pleite, vor Banken bildeten sich Schlangen. Deutsches Tagesgeld verpufft in Island, die Notenpressen laufen auf Hochtouren, das ganze Finanzsystem wackelt.

Die Folgerung leider nicht. Gold, zum Teufel, steigt einfach nicht. Glatt ein Viertel hat der Markt seit dem Frühjahr vom Goldpreis abgehobelt. Eine Unze Gold kostet in Euro nicht mehr und nicht weniger als im Frühjahr 2006, als die Welt noch in Ordnung war. Und Goldminenaktien haben seit letzten November gar 60 Prozent verloren. So langsam fragen sich neutrale Beobachter, was denn noch passieren muss, damit der Goldpreis mal Gas gibt.

Goldbullen stellen sich solche Fragen nicht. Für sie ist die Frage nur: Wann explodiert Gold, nicht ob. Denn Schuld an der müden Kursentwicklung des Goldes sind wie immer dämonische Marktmächte. Zwei Begriffe dürfen in keiner Goldanalyse fehlen, wenn echte Goldbullen in ihrer kruden Sprache auf Anlegermessen wie der in München oder in Internetforen loslegen: Marktmanipulation und Lieferschwierigkeiten.

Um gekaufte Medien und die Notenbanken und Geldhäuser, die den Goldpreis künstlich drücken, geht es dann. Gold bei 750 $, obwohl doch in Indien die Hochzeitssaison läuft, China wächst und die Nachfrage immens ist. Gold wäre längst weit über 1000 $ die Unze, so der Tenor.

Aber eine Allianz aus Zentralbanken, Regierungen und Medien hält den Goldpreis in einer gigantischen Marktmanipulation künstlich unten, um eine Massenpanik zu verhindern. Obendrein müssten Profis zwangsweise Gold liquidieren, obwohl die Privatanleger in Schlangen für Gold anstehen und es bereits Lieferschwierigkeiten gibt.

Kein Gold, nirgends

Überhaupt – diese Lieferschwierigkeiten. Wann immer es um Gold geht – es herrschen grundsätzlich Lieferschwierigkeiten. Wie früher auf dem Rummelplatz, an der Bude des Losverkäufers, wo natürlich auch – tschupp tschupp tschupp! – der allerletzte Teddybär verlost wurde. In den USA flimmern zwar seit Monaten die Werbespots für physische Goldbestellungen per Telefon in “Heavy Rotation”, ganz ohne Lieferschwierigkeiten und in allen Stückelungen.

Angeblich gibt es immer zu wenige: Goldbarren

Goldgurus lassen dort zur besten Sendezeit Polizisten Goldbarren vor die Kameras schleppen. Aber solche Gedanken wischen Goldbullen schnell beiseite, ebenso wie die Frage, ob ein Goldhändler überhaupt eine vertrauenswürdige Quelle für die Frage ist, wie es denn um die Nachfrage bestellt ist. Ein Autohändler würde schließlich auch kaum zu Protokoll geben, dass er den Hof seit Jahren mit unverkäuflichen Modellen voll stehen hat.

Egal – es herrschen immer Lieferschwierigkeiten, und das auch global. Jahr für Jahr tischen Goldexperten dazu Statistiken über geförderte Gold- und Silbermengen und die globale Nachfrage auf. Und Jahr für Jahr herrschen, man ahnt es, Angebotsdefizite, Nachfrageüberhänge, kurz: Lieferschwierigkeiten.

Bestellte Zahlen

Die Daten dazu kommen exklusiv von einer Organisation mit dem klingenden Namen “World Gold Council”. Ein World Council – das klingt ein bisschen wie die Vereinten Nationen oder dem Internationalen Währungsfonds. Tatsächlich ist es aber die Lobbyvereinigung der Minengesellschaften. Und deren Statistiker dürften sich eher einen Arm abhacken als Zahlen zu publizieren, aus denen hervor geht, dass irgendwann einmal die Preise sinken könnten, weil es zu viel Gold und zu wenig Nachfrage gibt.

Die Goldbullen wird das nicht schrecken. Schließlich steht auch der Kollaps-O-Meter von www.hartgeld.com auf 8,8 von 10 Punkten. Irgendwann, das wissen sie genau, kommt ihre Zeit. Crash, Hyperinflation, Lieferschwierigkeiten. Und ein steigender Goldpreis. Ganz bestimmt.

FTD.de, 07.11.2008

Die Bankster drücken nicht nur Gold runter …. Margin Calls !?

McMillan Market Commentary
Thursday, October 9th, 2008

The selling has reached historic proportions. There literally is a “run
on the market,” as investors worldwide are dumping stocks. It seems
that the major catalyst for this selling is the fact that the newest large
banks primarily J. P. Morgan, Goldman Sachs, and possibly Morgan
Stanley as well — have issued massive margin calls to hedge funds and
other professional traders who use these banks as prime brokers.
These calls were not issued because of market losses, but more
because the banks arbitrarily decided that they wanted their customers
to use less leverage. Margin rates as low as 15% for broker dealers
were raised to 35%; hedge funds who had been used to operating on
high leverage were told that they had to bring accounts up to a much
larger percentage of equity. In this illiquid environment, where all
manor of exotic securities literally have no bids, the only place to raise
the cash to meet margin calls was to sell stock. That is what really set
this market over the edge — as the first notice of these calls were issued
on October 2nd and 3rd. There was something of a grace period to meet
the calls, but funds realized they weren’t going to be able to meet them
other than by selling stock. There are rumors that the most massive of
the calls are due Monday (October 13th). If so, this market could
continue to decline through then.

There doesn’t seem to be any reason for this increase in margin.
The most benign one is that the banks became overly worried that their
prime brokerage customers could cause problems with leverage. A
more sinister reason revolves around the fact that the banks issuing the
calls will likely wind up the owners of some excellent inventory
(relatively illiquid preferreds, bonds, etc., which are being sold at
prices well below theoretical value). They are in effect confiscating
from their prime brokerage customers.

Die Jahrestrends der Edelmetalle

Nach den Kurseinbrüchen der Edelmetalle in der letzten Woche lohnt es sich zu schauen, was von den Jahrestrends übrig geblieben ist.

Am günstigsten schaut es für Gold aus; der langfristige Trend ist zwar angeschlagen, die 200-Tagelinie wurde deutlich unterschritten, während der 2-Jahrestrend bisher intakt blieb.

Gold

Die langfristigen Trends für Silber (links u.) und Platin (rechts u.) sind nach der letzten Woche in Frage zu stellen.

SilberPlatin

Global Hedge Book Analysis Q2-2008

Das vom GFMS publizierte Hedgebook für das zweite Quartal 2008 weist die Vorwärtsverkäufe der Goldproduzenten auf dem niedrigsten Stand seit 1987 aus.

Key Points

  • Producer de-hedging remained a strong demand component in the second quarter, generating 4.06 Moz (126 t) of demand.
  • The global producer hedge book at end-Q2 stood at 18.81 Moz (585 t) in delta-adjusted terms.
  • Producers’ average realised prices fell markedly compared to the change in the period average spot price, falling to $742/oz.
  • Accompanying the additional cuts made to hedge positions, the marked-to-market value of the global book at end quarter stood at negative $9.8 billion. The end-quarter gold price remained relatively static, falling by only $3/oz.
  • The second quarter saw a reversal in the trend of hedge book sensitivity: A significant retracement in the gold price would now increase the implied delta of the net options position, the opposite relationship to that of recent years.

Quelle: Globale Hedgebook Q2 2008 – pdf

Diverse, langfristige, inflationsbereinigte Charts

Auf Markt-Daten.de finden sich jetzt langfristige, inflationsbereinigte Charts zum Dow Jones Industrials und diversen Rohstoffen.

Um unterschiedlichen Betrachtungsansätzen gerecht zu werden, wurde als Basis zum einen 2008 wie zum anderen der jeweilige Chartbeginn gewählt.

Dow Jones Industrials seit 1920

Dow Jones Industrials seit 1920Dow Jones Industrials seit 1920

Dow Jones Industrials seit 1960

Dow Jones Industrials seit 1960Dow Jones Industrials seit 1960

Gold

GoldGold

Silber

Silber

Platin

PlatinPlatin

Palladium

PalladiumPalladium

Rohöl

RohölRohöl

Aluminium

AluminiumAluminium

Kupfer

KupferKupfer

Weizen

WeizenWeizen

Mais

MaisMais

Reis

ReisReis

Zucker

ZuckerZucker

Anmerkungen, Ergänzungsvorschläge u.s.w. können zugefügt werden.

Rückkehr zum Goldstandard

Thorsten Polleit, Chefvolkswirt bei Barclay Capital, zitiert in seinem Beitrag „Der Charme privaten Geldes“ für die FAZ vom 21. Juli Friedrich August von Hayek: “Die Geschichte des staatlichen Geldes sei, mit der Ausnahme einiger kurzer Episoden, eine Geschichte von Lug und Trug.”

Herr Polleit spricht von Politikfehlern, Missbrauch der Notenpresse und dringendem Reformbedarf des Papiergeldsystems. Zur Lösung des Übels schlägt er die Privatisierung des Geldes vor, wobei im ersten Schritt die Geldmenge in einem festen Umtauschverhältnis zum Gold fixiert werden soll. In einem zweiten Schritt sollen die Geschäftsbanken im Wettbewerb miteinander die Möglichkeit bekommen, eigenes Geld anzubieten. „Der Wettbewerb um das beste Geld würde vermutlich dafür sorgen, dass das gute Geld eines ist, das durch ein knappes Gut – Gold oder Silber oder beides (”Bimetallismus”) – gedeckt ist.“

Bei allem Verständnis für die berechtigte Kritik an der Notenbankpolitik der jüngsten Vergangenheit, stellt sich die Frage, ob Volkswirte wie Herr Polleit nichts aus der Geschichte der Weltwirtschaftskrise gelernt haben.

In einer Replik auf einen früheren Beitrag Herrn Polleits „Misstrauen in das Staatsgeld” geht dem Staatsdiener Prof. Dr. Nikolaus K.A. Läufer die Kritik am staatlichen Papiergeldgeldsystem mit zum Rückkehr zum Goldstandard zu weit.

So erinnert er völlig zu Recht an die Erfahrungen mit der grossen Depression, die uns gelehrt haben (sollte), dass es kontraproduktiv wäre, dem Bankensystem in einer Liquiditätskrise die nötigen Geldmittel zu versagen.

http://www.uni-konstanz.de/FuF/wiwi/laufer/Finanzkrise-oder-Geisteskrise.pdf

Wir werden sehen, ob öffentlich zur Diskussion gestellte Vorschläge, wie der Gedankengang von Herrn Polleit, als Ausdruck einer Inflationshysterie zu betrachten sein werden, sollten sich zukünftig nach dem Platzen diverser Preisblasen im Gegenzug Deflationsängste im Verlauf einer weltweiten Rezession breit machen.

Helmut Wüllenweber

Raffiniert: Wetten auf fallende Rohölnotierungen

Ein Beitrag auf Bloomberg über Ölraffinerien könnte für Anleger in Ölwerten interessant sein. Die Kurse der Raffinerien haben unter den steigenden Ölpreisen sehr gelitten, Vorstände dieser Firmen kaufen verstärkt die Aktien ihrer Firma und Hedgefonds beteiligen sich an diesen Wetten auf sinkende Ölpreise mit Longpositionen in Unternehmen wie Tesoro [TSO], Holly [HOC], Valero [VLO] und Sunoco [SUN].

Refiner Insiders Buy Most Stock Since 2000 on Oil Bet

23.06.2008 (Bloomberg) — Refinery executives are buying more of their own stock than at any time since 2000, prompting investors to bet that a retreat in oil will boost profits and reverse the biggest share decline in a decade.

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601214&sid=aC42xa9nwu5A&refer=invest#

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Im Auge des Tigers

Heidrun Heutzenröder führt seit zehn Jahren den ältesten deutschen Aktienfonds Fondak von der Cominvest. Ihre Einschätzung zur K+S Aktie: “Die Aktie ist immer noch günstig – man mag es kaum glauben.”

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Auch die Preise für Rohöl, man mag es kaum glauben, steigen unaufhörlich gen Himmel.

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Vor einigen Jahren gab es – so wie heute – Sektoren und Anlagen mit vermeintlich unbegrenzten Wachstumschancen.  Als Beispiel seien die Chipwerten genannt, die bekanntlich den Rohstoff für die Informationstechnologiebranche liefern.

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Ähnliche Wachstumsphantasie mögen auch unerschrockene Aktionäre im Land des Drachens Anno 2007 angetrieben haben.

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Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Anleger wie Frau Heutzenröder mit der K+S Aktie, aktuell in einigen Marktsegmenten im Angesicht des Tigers handeln.

In diesen heißgelaufenen Sektoren sollte man also vorsichtshalber nicht Ausschau halten, ob sich Bären auf dem Parkett tummeln, sondern wann der Tiger zum Sprung ansetzt.

Helmut Wüllenweber

Benzinpreise – wo ist der Deckel?

Mit einem rapide gestiegendem Ölpreis im Rücken hat der Benzinpreis dies- und jenseits des Atlantiks deutlich zugelegt. Seit den Tiefs Ende 1998 stieg

  • der Preis für leichtes Rohöl im New Yorker Handel von gut 10 USD/Barrel auf maximal 135,09 USD/Barrel am 22. Mai diesen Jahres (jeweils der nächstliegende Futurekontrakt)
  • der Benzinpreis im US Einzelhandel vervierfachte sich nahezu, kletterte von 92,1 USCents/Gal. im M„rz 1999 auf zuletzt 3,976 USD/Gal.
  • der Benzinpreis in Deutschland stieg lt. der Deutschen Shell vom Februar 1999 mit 75,77 Cents/l auf 1,4938 Euro/l ; während sich der Benzinpreis verdoppelte, legte Diesel um den Faktor 2,6 zu.

Im Bild zunächst der US Einzelhandelspreis, der das 10. Mal in Folge, die letzte Woche ein Allzeithoch markierte

US Einzelhandelspreis

weiter mit den deutschen Kraftstoffpreisen:

deutsche Kraftstoffpreisen

Nachdem Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy – zwar innenpolitisch motiviert, ein Aussetzen der Mehrwertsteuer europaweit fordert; mal schauen, was im internationalen Vergleich die Steuern vom Benzinpreis abgezwacken.

Legt man den letzten Oil Market Report der IEA zugrunde, dürfte die Freude bei Peer Steinbrück am kräftigsten ausfallen. Für unverbleites Benzin ergibt für Deutschland den höchsten Prozentsatz von zuletzt 62,7% im April 2008.
Dicht folgen Grossbritannien und Frankreich mit 61,7% resp. 60,3%; Schlusslicht bilden in dieser Statistik die USA mit lediglich 11,8%.

der internationale Vergleich des Benzinsteueranteils

Benzinsteuer, international

weiteres zu Benzinsteuern in den USA

Asha G. Bangalore von Northern Trust veröffentlichte letzte Woche nachfolgenden Chart, der Anteil der Benzinausgaben an den frei verfügbaren Einkommen.
Dieser Anteil hat in den letzten Monaten um 52% zugelegt. Im April notierte er bei 3,6%; pendelte zwischen 3,3% und 3,8%, während er in den Jahren 1985-2000 durchschnittlich bei 2,3% lag. Bei unteren Einkommensgruppen dürfte der Anteil deutlich höher liegen und das Familienbudget belasten.

Quelle – pdf

Publication of Gold Survey, 2008

London, Apr 08 2008

Fourth Quarter 2007 Strength in Investment Expected to be Sustained in 2008, Pushing Gold to Fresh Records but End Game Possibilities Now In Sight

GFMS launched Gold Survey 2008 today, the 41st edition of their authoritative annual survey of the world gold market, at events in London, Toronto and Johannesburg. The following details some of the highlights of the survey from the briefing given at the London launch by Philip Klapwijk, chairman of the independent precious metals research consultancy.

The possibility that gold could again rally strongly and post fresh highs was a key theme of the presentation surrounding the survey’s launch. As Klapwijk commented, “we weren’t at all surprised that the market saw a hefty correction in the last few weeks, as the speed of the earlier gains looked a little unsustainable. However, we don’t think current hesitancy means it’s game over for the rally. Many of the drivers behind this investor push after all – dollar weakness, skeletons in banks’ closets – are still very much with us. But quite where it’ll top out is a difficult call – maybe $1,100 is achievable this year but $1,200 plus could be going a bit far”.

Part reason that the consultancy warns against “irrational exuberance” is their concern over the rapidly widening gap between mine production and jewellery demand, the main home for the metal, as this could jump from under 100 to around 500 tonnes this year, with the report suggesting that longer term equilibrium prices could be closer to the $600 mark.

The Gold Survey sets out how during 2007 it was the interplay between investors and the jewellery sector that largely determined the course that prices took. Investment was certainly seen as the chief instigator of the rally from September onwards as capital flowed into such homes as exchange traded funds (ETFs), allocated metal accounts and the futures markets. The consultancy feels that the nature of many of these destinations was useful in highlighting one of the key drivers behind this increase, namely a desire for wealth preservation, with Klapwijk adding “we’ve seen confidence in banks take a severe hit. And more than a few have questioned the solidity of conventional assets in the face of a US recession, resurgent inflation and so on”. Other supportive factors that the report highlights included dollar weakness, lower interest rates, geopolitical turmoil and rising oil prices.

One perhaps surprising statistic was that GFMS’ measure of western investment, implied net investment, fell markedly last year. This decline the report chiefly ascribes to the heavy profit taking and stop loss selling, chiefly in the over-the-counter (OTC) market, that was witnessed in the first half and, in particular, the second quarter. Klapwijk commented, “much of the blame for this lies at the door of the rally failing at $700 several times, events such as June’s bond market crisis and talk of higher central bank sales”.

The consultancy believes that the main reason the price merely trod water, rather than actively falling, in the first half last year was in turn the resilience of the jewellery sector. This was thought to have shrugged off high prices due to robust GDP growth in many developing world countries, stable prices, especially in local currency terms, and anticipatory buying in advance of an expected return of price strength. The possibility of higher future prices in conjunction with subdued local prices also affected the physical market as GFMS believe that these were some of the key reasons why scrap supply fell last year, as potential sellers held back. It was also apparent that much of the loosely held stock had been shaken out during the April-May 2006 price spike.

A final area thought to have had a material impact on prices was producer de-hedging as this rose somewhat unexpectedly and reached a record level. Klapwijk added, “timing was important here – the majority of this de-hedging was seen in the first half last year, or just when investors bailing out could have put the price into a tailspin”. Mine production was also thought to have contributed to price strength at the margin, perhaps more so through sentiment as strikes, safety issues and ultimately this year power shortages disrupted South African output.

Official sector sales, however, were thought on balance to have been a negative factor for the gold price, with the report noting a 30% increase in net sales last year, chiefly as sales by signatories to the Central Bank Gold Agreement (CBGA) returned to ‘normal’. Sentiment was also thought significant here as the absolute level of sales reached could perhaps be viewed as unexceptional on a historical basis but unexpected Spanish sales and news of future Swiss disposals upset investors. Klapwijk noted here, “it was remarkable seeing how sentiment changed during the year – after their earlier wobble, investors just brushed aside stories this February of possible IMF gold sales”.

The statistical highlights of the report are:
Supply Highlights
Global mine production fell by a slight 0.4% in 2007 to an eleven year low. Africa saw the heaviest regional drop at 29 tonnes (chiefly due to South Africa) while output in North America and Latin America also fell (largely thanks to US and Peruvian losses). In contrast, Asia saw gains, centred on Indonesia and China, with the latter becoming the world’s leading gold producer in 2007.

Global cash costs in US$ terms rose 25% in 2007, partly through producers undertaking development and waste stripping work.

Net official sector sales grew by 30% in 2007 to just over 480 tonnes, chiefly as a result of CBGA sales returning to ‘normal’ after a subdued 2006. Outside the Agreement, central banks became net purchasers for the first time in over a decade. Central bank lending saw a further decline last year, mainly due to low lease rates although counterparty risk concerns also featured.

Scrap fell by 15% in 2007, largely as a result of price expectations (as some sellers held off hoping for yet higher prices), price gains in non-dollar terms at times being quite muted for some and comparisons being made against record 2006 volumes.

Demand Highlights
Jewellery demand recorded very different results during 2007 as the first half saw year-on-year growth of 22% and the second half a drop of 9%, with the fourth quarter particularly weak. This left the full year up 5% at just over 2,400 tonnes. In terms excluding scrap, full year fabrication rose by 10%. Much of the swings were driven by the price and its impact on demand in India, with Chinese offtake in contrast seeing gains in all quarters. The Middle East also saw gains whereas Italy and south east Asia’s exporters saw losses, in part as a result of a slump in US consumption. Other fabrication rose slightly to 671 tonnes, chiefly due to higher coin minting plus modest gains for electronics and other industrial & decorative while dental demand fell.

Implied net investment last year fell noticeably to just under 160 tonnes as disinvestment in the OTC market, chiefly in the first half, countered much of the substantial inflows into other areas such as physical metal, ETFs and futures, mainly in the fourth quarter. The market was again dominated by institutional players and high net worth individuals, with demand from retail players limited. Initial lethargy was principally due to the failure of the rally to breach $700 on a number of occasions, risk aversion at times proving hostile to commodities and periods of dollar strength, whereas fourth quarter enthusiasm was largely due to the sub-prime crisis, concerns over financial institutions’ stability, lower interest rates, a weaker dollar and higher energy prices. Bar hoarding was flat last year as losses in East Asia (centred on Japanese selling) balanced gains elsewhere.

Producer de-hedging proved surprisingly strong in 2007, rising 9% to reach a record of almost 450 tonnes due to a wave of book eliminations and partial buy-backs. The bulk of activity took place in the first half. By year-end, the global producer hedge book stood at little more than 800 tonnes in delta-adjusted terms.

www.gfms.co.uk

Rohöl auf Allzeithoch! 1980 wurde überflügelt!

Nein, die letzten Jahre habe ich nicht verschlafen ;-)

Nominal wurde das alte Hoch, auf Monatsbasis bei 39,50 USD/Barrel aus dem April-Juli 1980, bereits im Mai 2004 genommen. Aber während der Ölhausse der vergangenen Jahre wurde immer wieder eingeworfen, dass der Ölpreis unter Berücksichtigung der Inflation die Stände aus 1980 noch nicht wieder erreicht hat.

Nun, auch dieser Zustand gehört der Vergangenheit an. Legt man die US-Preise vom Februar 2008 zugrunde, dann ergibt sich ein Hoch von 103,79 im April 1980, das mit den 105,56 des abgelaufenen Monats getoppt wurde.

Hier im Bild der nominale (türkiss) und inflationsbereinigte (blau) Ölpreis:

nominale und inflationsbereinigte Ölpreis

US-Hauspreise in Unzen Gold

Gold erobert die Schlagzeilen

Nachdem die US-Immobilienkrise zunächst zur US-Kreditkrise mutierte und sich dann zur Krise der internationalen Finanzmärkte auszuweiten droht, steht Gold als Instrument der Krisenabsicherung zunehmend im Fokus.

Das Edelmetall haussiert bereits seit Jahren und hat letzte Woche erstmals die 1000-USD/Feinunze-Marke erklommen.

Das zunehmende Interesse spiegelt sich auf den Titelseiten der Zeitschriften oder in der Anlegerliteratur wider:

How a Real Estate Bust, Our Bulging National Debt, and the Languishing Dollar Will Push Gold to Record Highs

Gold erobert die Schlagzeilen