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2013: Gute Nachrichten werden zu schlechten und schlechte Nachrichten zu guten

Im Jahr 2013 wurden die Aktienmärkte weiter mit Liquidität durch die Zentralbanken gespeist. Es profitierten vor allem die Märkte der Industrieländer, einige Aktienindices wie der S&P 500 oder Dow Jones markierten Allzeithochs.
Im Jahresverlauf legte der MSCI World Index in Euro um 18,7% (NET : 21,2%; in US-Dollar: 24,1%), der DAX um 25,5%, der Dow Jones um 26,5% (in Euro 21,4%) zu.

Lange war darüber spekuliert worden, wann die US-Notenbank den Leitzins erhöht oder ihr Anleihen-Aufkauf-Programm reduziert. Vor dem Haushaltsausschuss des US Kongresses spezifizierte Ben Bernanke im Mai eine Reduzierung des Anleihenaufkaufs noch im laufenden Jahr. Im selben Moment schickte er die Aktienmärkte der Schwellenländer gen Süden.
Der MSCI EM (Emerging Markets) verzeichnete in Euro einen Jahresverlust von 9,1% (NET:  -6,8%, US-Dollar: -5,0%).
Die Finanzmärkte fokussierten sich auf das “Fed Tapering” (Rückfahren des Anleihe-Aufkaufprogramms); in der Folge wurden schlechte Konjunkturdaten positiv bewertet und mit einem Kursfeuerwerk beantwortet wie umgekehrt.

2013 veränderten Investoren ihr Anlageverhalten; zunehmend wurden in den USA Mittel aus Rentenmarkt-Fonds abgezogen und in Aktienfonds angelegt. Im Mai 2013 kam es zu einem massiven Ausverkauf der Rentenpapiere. Ab diesem Zeitpunkt standen Bonds zum Verkauf.
Folgender Chart zeigt die Differenz der Zuflüsse in Aktien-bzw. Rentenfonds:

Fondzufluss: Differenz Aktien - Renten

Edelmetalle wurden in 2013 massiv abverkauft; die größten Abschläge musste Silber verzeichnen, gefolgt von Gold und Platin. Bedingt durch die Euro Stärke notierten in Euro größere Rückgänge.
Nachstehende Tabelle gibt einen Überblick:

Edelmetalle: prozentuale Veränderung in 2013

Währungseffekte verschoben die Performance einiger Märkte; Anleger, die in Euro rechnen, hatten in 2013 weniger zu lachen.

Das Chartbook “Jahreszusammenfassung 2013″ gibt einen umfassenden Überblick – Download

Gewinner und Verlierer 2012

In 2012 war der DAX im internationalen Vergleich einer der großen Gewinner. Die Jahresperformance in Euro notierte 2012 bei +29,1% nach einem Rückgang von 14,7% im Vorjahr. Die Euro-Stärke zum Ende des Jahres brachte dann noch einen Anstieg des DAX in US-Dollar; über das Jahr hinweg waren dies +31,7%.

Geringer sahen die Zugewinne in den USA aus; der breit aufgestellte S&P500 legte in US-Dollar 13,4% zu; in Euro waren es dann noch 11,3%. Größere Verwerfungen gab es in Japan bedingt durch die Yen-Stärke; so konnte der heimische Nickei225 in Yen +22,9% zum Vorjahr notieren, in US-Dollar waren es dann nur noch +10,0%, in Euro blieben +7,7%.

Die Benchmark der Vermögensverwalter, der MSCI World Index (NET), schaffte 2012 in US-Dollar +15,8% und in Euro +14,0%.

In der Übersicht hier einige Indices; eine umfangreichere Zusammenstellung findet sich in Jahreszusammenfassung 2012 (PDF, 45 Seiten):

Jahresperformance 2012

Für den DAX war es das stärkste Jahr seit 2003 mit +37,1 %; nachfolgender Chart zeigt die jährliche Entwicklung seit 1960

DAX - Jahresperformance seit 1960

Bei den Edelmetallen lag Platin mit einem zweistelligen Zuwachs vorn; Gold und Silber verzeichneten einstellige Anstiege. Das Bild bei den Industriemetallen war durchmischt. Abschlägigen Nickelpreisen standen Preisgewinne bei Zinn von etwas über 20% gegenüber.
Während das nordamerikanische Rohöl (WTI) einen Rückgang verzeichnete, notierte das europäische Brent nahezu unverändert.

Die Rohstoffe in der Übersicht:

20130110-rohstoffe2012

Einige Charts stehen nachfolgend jeweils für den Jahresverlauf 2012, zunächst der DAX:

DAX, Jahresverlauf in US-Dollar vs. Euro

Der S&P500:

S&P500, Jahresverlauf in US-Dollar vs. Euro

Der Nickei225, die gelbe Kurve bildet den Index in Yen ab:

Nickei225, Jahresverlauf in Yen, US-Dollar und Euro

Die Edelmetalle jeweils in Euro:

Edelmetalle in Euro

weitere Charts finden sich in der:

Jahreszusammenfassung 2012 (PDF, 45 Seiten)

Goldminenaktien in Relation zum Goldpreis

Aktuell notieren Goldminenaktien in Relation zum Goldpreis auf einem historisch niedrigem Niveau. Mit Werten von 10-11% vom Gold (Spot) liegt der Philadelphia Gold & Silberminenindex deutlich unterhalb des langfristig historischen Mittelwertes von ca. 23%.

Im Bild der Verlauf seit 1983:

PHLX, Gold/Silver Sector (XAU) Index in  Relation zu Gold

Die Zeitpunkte, an denen die Goldminenaktien in der Vergangenheit niedrig zum Goldpreis bewertet waren, boten gute Kaufgelegenheiten. Der nachstehende Chart zeigt den Kursverlauf des PHLX Gold/Silber Sektor Index; jeweils mit einem roten Pfeil sind die niedrigeren Bewertungen angezeigt.

PHLX, Gold/Silver Sector (XAU) Index

Ein ähnliches Bild vermittelt der FTSE, Gold Mines Index. Aktuell notiert der Index ca. 1,8-fach zum Goldpreis; der langfristig historische Mittelwert liegt beim 3,8-fachen Wert.

20121014-ftse-gold

Grundsätzlich werden hier nur Denkanstöße und keine Investmententscheidungen vermittelt! Die Relation Goldminenaktien zum Goldpreis kann auch steigen, wenn die Aktien lediglich langsamer fallen als der Goldpreis!

Geschäftsideen … nicht nur für Landwirte ….

Rt Hon David Miliband MP
Secretary of State.
Department for Environment, Food and Rural Affairs (DEFRA),
Nobel House
17 Smith Square
London
SW1P 3JR

16 July 2009

Dear Secretary of State,

My friend, who is in farming at the moment, recently received a cheque for £3,000 from the Rural Payments Agency for not rearing pigs.. I would now like to join the “not rearing pigs” business.

In your opinion, what is the best kind of farm not to rear pigs on, and which is the best breed of pigs not to rear? I want to be sure I approach this endeavour in keeping with all government policies, as dictated by the EU under the Common Agricultural Policy.

I would prefer not to rear bacon pigs, but if this is not the type you want not rearing, I will just as gladly not rear porkers. Are there any advantages in not rearing rare breeds such as Saddlebacks or Gloucester Old Spots, or are there too many people already not rearing these?

As I see it, the hardest part of this programme will be keeping an accurate record of how many pigs I haven’t reared. Are there any Gove rnment or Local Authority courses on this?

My friend is very satisfied with this business. He has been rearing pigs for forty years or so, and the best he ever made on them was £1,422 in 1968. That is – until this year, when he received a cheque for not rearing any.

If I get £3,000 for not rearing 50 pigs, will I get £6,000 for not rearing 100?  I plan to operate on a small scale at first, holding myself down to about 4,000 pigs not raised, which will mean about £240,000 for the first year. As I become more expert in not rearing pigs, I plan to be more ambitious, perhaps increasing to, say, 40,000 pigs not reared in my second year, for which I should expect about £2.4 million from your department. Incidentally, I wonder if I would be eligible to receive tradable carbon credits for all these pigs not producing harmful and polluting methane gases?

Another point: These pigs that I plan not to rear will not eat 2,000 tonnes of cereals. I understand that you also pay farmers for not growing crops. Will I qualify for payments for not growing cereals to not feed the pigs I don’t rear?

I am also considering the “not milking cows” business, so please send any information you have on that too. Please could you also include the current Defra advice on set aside fields? Can this be done on an e-commerce basis with virtual fields (of which I seem to have several thousand hectares)?

In view of the above you will realise that I will be totally unemployed, and will therefore qualify for unemployment benefits.  I shall of course be voting for your party at the next general election.

Yours faithfully,

Nigel Johnson-Hill

Telomerase Kreditfaszilität: US Immobilienbesitzer machen Kasse

Die diesjährigen Nobelpreisträger für Medizin wurden für ihre Forschungsarbeiten um ein Enzym ausgezeichnet, das die DNA davor schützt, bei der Zellteilung einen Teil der Erbinformation zu verlieren. Die Enden der Erbgutfäden werden nach einer Verdopplung immer wieder durch das Enzym Telomerase aufgefüllt. Das fortlaufende Auffüllen der DNA durch dieses Enzym verhindert, dass Zellen altern.

Den Statistiken von Freddie Mac über das Kreditvolumen so genannter Cash-Out-Finanzierungen, kann man entnehmen, in welcher Höhe die amerikanische Hausbesitzer in einem Prozess der telomeren Bargeldbeschaffung ihre Geldmittel immer wieder aufgefüllt und ihrem Immobilienbestand extrahiert haben, um Konsumausgaben zu tätigen, vorhandene Konsumentenkredite umzuschulden oder andere Ausgaben vorzunehmen.

Stellt man dieses Finanzierungsvolumen dem Betrag gegenüber, um den sich das US-BIP gegenüber dem Vorjahr verändert hat, wird deutlich, wie stark diese Kredite zum Wachstum der amerikanischen Volkswirtschaft beigetragen haben. In einigen Jahren entsprach das Cash-Out-Finanzierungsvolumen über 40 % der Steigerung des nominalen BIP gegenüber dem Vorjahr.

Der Beitrag der Cash-Out-Finanzierungen am BIP-Wachstum, erlaubt Rückschlüsse darüber, um wieviel Prozentpunkte das US Wirtschaftswachstum aufgeblasen war und in Zukunft geringer ausfallen dürfte.


MfG Helmut Wüllenweber

Rohöl jetzt schon kaufen? / update 1

Im November 2008 drehten sich unsere Gedanken um den Rohölpreis. Das letzte Preistief wurde im Dezember 2008 mit 32,07 Euro erzielt. Warum der Preis sich um ca. 60 % bis heute erhöht hat ist mehr als verwunderlich. Die meisten Rohöllager sollen gut gefüllt sein und wer generiert eine berechtigte Nachfrage nach diesem Rohstoff. Die meisten Volkswirtschaften kämpfen immer noch verstärkt gegen die Rezessionen und versuchen verkrampft mit allen zur Verfügung stehenden Geld- und Fiskalprogrammen Wirtschaftswachstum zu genieren.

Nun könnte man zu den Gedanken gelangen, dass die Erwartungen der „Ölkäufer“ ziemlich positiv, ja rosig, aussehen müssen, um die Käufe zu rechtfertigen.

Meiner Meinung nach stehen diese Erwartungen und Wünsche auf wackligen Füßen. Wehe die massiven, stimulativen Maßnahmen, welche durch Notenbanken und Regierungen ergriffen wurden, erzielen nicht die gewünschten Ergebnisse. Genau dann wird das hauchdünne erzielte Wachstum sich in den nächsten Quartalen wieder auflösen und die meisten Volkswirtschaften in Rezessionen zurück schicken.

Dies würde bedeuten, dass die Erwartungen sich nicht erfüllen und wieder mit fallenden Ölpreisen gerechnet werden muss. Technische Analysten würden später mit einem Blick in den Rückspiegel den aktuellen Anstieg als Bärenmarktrallye bezeichnen. Thomas Wegner

Inflation Rate (HICP) in der EU weiter schwach / update 1

Die Rohstoffpreise schwanken mit hohen Volatilitäten durch die Märkte und durch das Anziehen der Preise werden die Stimmen laut, die Inflation sei auf dem Vormarsch. Die Signale sind klar zu deuten. Besonders am Goldpreis soll dies gut zu erkennen sein, da Gold kurz vor dem Sprung über 1000 Dollar pro Unze sei. So, so…….

Ist das immer wieder ein zwanghafter Wunsch oder ein Muss, dass Inflation in der Zukunft eintreten wird? Egal was die schreibende Zunft herbei sehnen will, die Preise fallen weiter. Die Globalisierung wird den Mechanismus „Preisverfall“ nicht unterbrechen. Die Unternehmen stehen unter einem enormen Konkurrenzdruck und es ist diesen Wirtschaftssubjekten gar nicht möglich, höhere Preise durchzusetzen.

Deswegen werden wir noch lange in einem Umfeld fallender sowie stagnierender Preise in den Güter -und Dienstleistungssektoren leben.

Thomas Wegner

Inflation rate (HICP) in der EU weiter schwach

Die öffentlichen Angaben zur EU Inflationsrate sinken in den Werten weiter. Von Inflation immer noch weit und breit nichts zu sehen. Was man sehen möchte oder munkelt bringt nichts, denn so falsch kann die Mehrheit der Bondkäufer aktuell nicht falsch liegen. Sonst würden die Preise fallen.

So lange die Anleihebesitzer und neuen Käufer mit den aktuellen Renditen “zu frieden” sind, brauchen wir grundsätzlich nicht über neue und höhere Inflationsraten diskutieren.

Der kausale Zusammenhang zwischen “höhere Rohstoffpreise deuten zukünftig höhere Inflationsraten an” ist mir immer noch nicht belegt wurden, aber wer an ein solches Szenarium glaubt/denkt sollte durch die geschilderten Anmerkungen zur aktuellen Inflationsrate auf keine höheren Rohstoffpreise hoffen. Eher das Gegenteil sollte eintreten und die Rohstoffpreise weiter in den Preisen reduzieren. Thomas Wegner

Prozente

Prozentrechnung scheint in unserer Evolution keinen wesentlichen Beitrag zu besseren Überlebenschancen geleistet zu haben, anders kann ich mir auch meine eigenen Verständnisprobleme nicht erklären. ;-)

Im DGF war kürzlich ein amüsanter Thread mit dem Thema “95% aller (Bank) Schulden werden zurückgezahlt” oder so ähnlich. Der Verfasser witterte nach dieser – möglicherweise richtigen- Beobachtung eine neue Konspiration denn wenn 95% der Schulden bedient werden kann das ja alles gar nicht so schlimm sein bei den Banken. Die  Kommentatoren teilten zwar nicht unbedingt seine Ansicht, aber keiner hat mal nachgefragt worüber man eigentlich diskutiert bzw. was für Konsequenzen könnten diese nicht gezahlten 5% haben ?!

Hier zu ein paar vereinfachte Beispiele :

Das sogenannte tier1 Eigenkapital / Vermögen ( zum größten Teil Kredite ) Verhältnis der großen Banken muß bei ca. 4% – 7% liegen. Liegt in Realität eher darunter.

Eine sehr simple Überlegung würde also bereits darauf hindeuten, daß Abschreibungen von 5% auf diese Kredite die Banken bereits an den Rande des Konkurses bringen.

Fannie Mae alleine hatte bei einem Eigenkapital von ca. 40 Milliarden US$ Hypos in Höhe von 5.300 Milliarden US$ vergeben. Ein Preisrückgang von nur einem Prozent der zum großen Teil mit 100% (und mehr ! ) beliehenen Immobilien hätte theoretisch das Eigenkapital bereits komplett aufgezehrt.

Oder zB. General Electric GE hatte im Sept 08 laut Bilanz 825 Milliarden$ Vermögenswerte und 13 Milliarden$ Eigenkapital. Eine kleine Wertberichtigung von 2% und schon ist GE pleite. Natürlich nur theoretisch.

Fed vs EZB Bilanz

Da Heli Ben wieder angedroht hat Staatsanleihen zu kaufen hier ein Vergleich der Bilanzen.

Ich vermute unter Other Assets sind alle diese “Toxic ” bzw wertlosen Papiere verbucht die man zum Nominalwert gekauft hat, damit die Banken diese nicht auf Marktwert abschreiben müssen. Also ca. 1 Billion USD Schrott bei der Fed vs. 219 Milliarden Euro Gold bei der EZB. Alllerdings gehört das Gold wenn ich mich recht erinnere den einzelnen EU Ländern und ob man das BRDDR Gold das ja bei der Fed in NY “verwahrt” wird, jemals verkaufen kann/darf ist mE. sehr zu bezweifeln. Ausserdem glauben viele Goldkäfer die Bankster hatten es geliehen und in den 90er Jahren am Markt verscherbelt. Bis zum Jahr 1999 war das ja auch noch ein sehr lukratives Geschäft, danach eher schwierig. Vielleicht war der Verkauf des britischen Goldes zum Tiefstpreis damals in den Jahren 2000 – 2002 Gordon Brown´s erster Bankster Bailout? ;-) Auf die nächste Fed Bilanz darf man sehr gespannt sein …

China to the rescue …

China’s National Bureau of Statistics released fourth quarter GDP growth statistics for 2008 today, and it turns out that (according to their initial estimates) the Chinese economy expanded by 6.8 per cent in the last quarter of the year when compared with the same period in 2007. This was the weakest quarterly year on year growth rate in seven years. For the year as a whole, the economy grew 9 per cent, down from the revised 13 per cent growth rate in 2007.

China must surely devalue Investors now reluctantly accept that this recession is the worst since The Great Depression…Yet beware: outright deflation has already arrived and world trade is collapsing.
Korean GDP has just declined a MASSIVE annualized 21% in 2008 Q4! China is now joining the rest of the world in the stinking cesspit of uncontrolled economic slump…
The data out of Asia today was truly shocking and removes any lingering doubt in my mind whether we are truly facing a global economic depression. The 20% annualized collapse in South
Korean GDP in Q4 last year was not the worst of it. Japanese exports declined at a record annual pace, contracting an incredible 35% yoy!…

Strikingly, Japanese exports to the US were down some 37% yoy, losing some 26pp since the 11% yoy contraction in July. But we cannot highlight strongly enough how truly mindboggling Japan’s collapse in exports to China are. Last July they were expanding at a 16% yoy pace. Now they are contracting at a 35% yoy rate! This is a phenomenon throughout the region. Hence despite the notoriously manipulated Chinese GDP data showing a shocking slowdown in GDP growth to 6.8% yoy, I would eat my hat if the Chinese economy was doing anything other than contracting right now. Albert Edwards Societe Generale

ISM: Price Index fällt in eigener Dimension

Betrachtet man die aktuellisierten Daten von gestern für die Teilkomponente “Price” im ISM Index und lehnt diese an der 10 jährigen TY Rendite an sind noch deutlich tiefere Rendite-Stände zu erwarten.

Der starke Preisverfall kann dieses Tempo natürlich nicht halten und somit wird der Richtungswechsel zur Inflation eventuell schneller in den Erwartungen für die Zukunft eingearbeitet werden. Bondcrash komme……………. Thomas Wegner

EU-Konsumentenpreise fallen weiter stärker

Von Inflation in Euroland ist nichts zu erblicken. Die Preise fallen in der gesamten Breite durch alle Teilbereiche. Bemerkenswert deswegen, da im Sommer das breite Publikum von einem Großteil der Wirtschaftspresse “belehrt” wurde, warum deutliche Inflationsraten in der Steigerung bevorstehen. Ein klares “Indizes” waren die stark gestiegenen Rohstoffpreise.

Warum deswegen die Inflation steigen sollte ist mir bis heute noch nicht klar. Aber das ist nicht das aktuelle Thema. Was mich gewundert hatte war, das die Anleiherendite anfangs nur sehr gering gestiegen sind. Im Verhältnis zu den Rohstoffpreisen fast überhaupt nicht. In der Summe sahen die Anleihebesitzer keinen Grund ihre Papiere zu verkaufen. Im Chart sieht man, wie die langfristige Rendite 10 jähriger Schuldverschreibungen kaum gestiegen ist.

Es ist wie so oft das Gegenteil dessen eingetreten, was öffentlich stark diskutiert wurde. Die Käufer in 10 jährigen Anleihen erlangten die “Oberhand” und lösten das starke Einbrechen der Renditen aus. Der Markt hat die richtigen Erwartungen abgebildet. Durch die starken Verkäufe an den Rohstoffmärkte hat dies den Verfall der Konsumentenpreise beschleunigt. Die Deflation breitet sich mit ihren “Nebenwirkungen” weiter aus. Solange die Renditen für mehrjährige Schuldverschreibungen nicht steigen, sollte der Preisverfall kein so schnelles Ende finden. Thomas Wegner

US Verbraucherpreise brechen ein

Inflation sieht anders aus. Das sollte die Rohstoffpreise weiterhin negativ belasten.

Thomas Wegner

Rohöl jetzt schon kaufen?

Betrachten wir die Preise in Euro ist eine deutliche Anpassung der Markteilnehmer auf die “umfangreichen” Rezessionen in Asien, Europa und USA noch gar nicht erfolgt. So der subjektive Eindruck beim betrachten des OilPreises in Euro.

Auch sollte man eventuelle politische Motivationen nicht unterschätzen die Preise so weit “zu drücken”, das “bestimmte” Exportländer wieder geschwächt werden können.

Thomas Wegner