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Fondszuflüsse im Januar 2013: Anleger ändern ihr Investitionsverhalten

Das Investment Company Institute (ICI) publizierte die Daten der US Fondszuflüsse für den Januar 2013. Traditionell notieren die Fonds Zuflüsse zu Beginn des Jahres. Im Januar wurde bei Aktienfonds mit +37,91 Mrd. USD der höchste Stand seit Januar 2004 gesehen. Nennenswerte Zuflüsse gab es zuletzt zu Beginn 2011. Nahe zu gleiche Anteile wurden in Fonds, die primär in den USA anlegen, wie auch außerhalb der USA investiert.

Im folgenden Chart sind die Zuflüsse der Aktienfonds dargestellt:

Fondszuflüsse (Aktien) vs. S&P500

Im Rahmen der Kredit-und Finanzkrise wurde zunehmend in sicher geltende Rentenpapiere investiert; in dem Maße wie Gelder aus Aktienfonds abgezogen wurde, flossen diese in Rentenfonds. Die aktuelle Rentenblase wurde – von Angst getrieben – aufgepäppelt. Das entgegengesetzte Bild bot sich zu Zeiten der Internetblase, nur wenig Gelder flossen in Rentenfonds, der Großteil in Aktienfonds.

Der Chart zeigt den historischen Ablauf seit 1995:

Fondszuflüsse (Aktien vs. Rentenpapiere)

Erstmals seit dem Jahreswechsel 2010/2011 notierten die Zuflüsse der Aktienfonds über denen der Rentenfonds. Ob dies eine nachhaltige Bewegung wird, bleibt zu beobachten.
Folgend ist die Differenz der Zuflüsse in Aktien-wie Rentenfonds abgebildet:

Differenz Fondszuflüsse Aktien-Rentenpapiere

Goldminenaktien in Relation zum Goldpreis

Aktuell notieren Goldminenaktien in Relation zum Goldpreis auf einem historisch niedrigem Niveau. Mit Werten von 10-11% vom Gold (Spot) liegt der Philadelphia Gold & Silberminenindex deutlich unterhalb des langfristig historischen Mittelwertes von ca. 23%.

Im Bild der Verlauf seit 1983:

PHLX, Gold/Silver Sector (XAU) Index in  Relation zu Gold

Die Zeitpunkte, an denen die Goldminenaktien in der Vergangenheit niedrig zum Goldpreis bewertet waren, boten gute Kaufgelegenheiten. Der nachstehende Chart zeigt den Kursverlauf des PHLX Gold/Silber Sektor Index; jeweils mit einem roten Pfeil sind die niedrigeren Bewertungen angezeigt.

PHLX, Gold/Silver Sector (XAU) Index

Ein ähnliches Bild vermittelt der FTSE, Gold Mines Index. Aktuell notiert der Index ca. 1,8-fach zum Goldpreis; der langfristig historische Mittelwert liegt beim 3,8-fachen Wert.

20121014-ftse-gold

Grundsätzlich werden hier nur Denkanstöße und keine Investmententscheidungen vermittelt! Die Relation Goldminenaktien zum Goldpreis kann auch steigen, wenn die Aktien lediglich langsamer fallen als der Goldpreis!

US Aktien werden verkauft

Am 15. August publizierte das US Schatzamt für den Berichtsmonat Juni die monatliche Nettokapitalbilanz von US Titeln, die so genannten TIC-Daten (Treasury International Capital). Dazugehören neben Staatsanleihen, Agency Bonds, Unternehmensanleihen auch Aktien. Letztere finden zwar weniger Beachtung, lohnen gelegentlich aber einen Blick.

Der Appetit des Auslands auf US-amerikanische Aktien hat sich seit dem Frühjahr 2010 abgeschwächt. Zu Grunde gelegt wird der kumulierte 12-Monatssaldo. Seit nunmehr drei Monaten ist dieser Wert negativ, soll heißen mehr Ausländer verkaufen US Aktien als diese von Ausländern gekauft werden. Immer wieder kam es in der Historie zu solchen Ereignissen, zuletzt im Frühjahr 1995. Auffallend ist, dass im Juni 2012 der größte Abverkauf von US Aktien in der Historie stattfand.

Der nachfolgende Chart verdeutlicht das Bild:

TIC Daten: US Aktien werden verkauft

This is what bull markets are all about

Abseits aller Untergangsszenarien, Richard Bernstein, ehemals Analyst bei Merrill Lynch, ist weiterhin bullish für den US Aktienmarkt.

Bullenmärkte sterben in Euphorie und nicht mit einem Sentiment zögernder Investoren. Obwohl der S&P 500 nahe zu 100% seit dem März 2009 zugelegt habe, seien viele Investoren ängstlich, suchen nach Absicherung und ignorieren die Tatsache, dass die Aktienmärkte mehr Rendite bringen als die Rentenmärkte.

Private wie institutionelle Investoren hätten die Verdopplung des US Aktienmarktes verschlafen. Geht man davon aus, dass dieser Bullenmarkt typischen Mustern folgt, dann werden die Anleger noch versuchen auf den Zug aufzuspringen um nichts zu verpassen.

Der eigene Sentiment-Indikator generiere ein extrem bärisches Sentiment (eine Standardabweichung unterhalb der Langzeitnorm);  somit sendet dieser ein Kaufsignal:
Wall Street Sentiment Indicator
hier geht’s weiter zur kompletten Analyse: “This is what bull markets are all about “

Inflation Not The Problem

Auf ein besonderes Vergnügen hat John Mauldin diese Woche in seinem ‘Outside the Box’ hingewiesen – ein Interview / Gespräch mit James Montier und Albert Edwards, beide ehemals bei der Dredsner Kleinwort Wasserstein und inzwischen bei der Societe Generale.

Kritisch werden die Märkte / globale Konjunktur / Kreditkrise / Preisbewegungen etc. betrachtet.

Daraus der folgende Cartoon ;-)

zum Vergrössern auf das Bild clicken

Der Link zu - Inflation Not The Problem , auf englisch, aber trotzdem ein MUST READ.

Markteinschätzungen

Dies ist ein Sammelbeitrag für Markteinschätzungen, die mir beim Lesen aufgefallen sind.

04.12.2008 Francisco Blanch, Merrill Lynch commodity strategist äußert sich zum Rohölpreis: “A temporary drop below $25 a barrel is possible if the global recession extends to China and significant non-OPEC cuts are required.”

03.12.2008 (Bloomberg) Yields on speculative-grade bonds imply a U.S. default rate of 21 percent, higher than the record set during the Great Depression in 1933, according to John Lonski, chief economist at Moody’s Investors Service. The extra yield investors demand to own U.S. high-yield bonds was 19.19 percentage points on Dec. 1, according to Moody’s. Assuming a 20 percent recovery rate, the spread implies a default rate of 20.9 percent, Lonski said yesterday in a market commentary. That compares with a rate of 11 percent in January 2001, 12.1 percent in June 1991 and 15.4 percent in 1933.

01.12.2008 David Rosenberg: “The 10-year note yield is now firmly below the 3 percent threshold and this next leg down in yield will undoubtedly represent the classic mania-turn-to-bubble phase that quite plausibly sees an overshoot to or even through the April 1954 lows of 2.3 percent. Investors should operate under the assumption that the Fed is going to embark on a new course of balance sheet expansion to mitigate the downside risks to the macro outlook and fight the looming deflation battle. This is bullish for long bonds.”

24.11.2008 (Dow Jones)  Die globale Finanzkrise wird sich nach Einschätzung des neuen Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF) Olivier Blanchard noch weiter verschlimmern. “Das Schlimmste steht uns noch bevor“, sagte der IWF-Ökonom im Interview mit der Zeitung “Finanz und Wirtschaft”. Es werde noch einige Zeit dauern, bis sich die Lage wieder verbessere. Mit einer Erholung rechnet Blanchard erst im Jahr 2010, zu einer Normalisierung werde es allerdings wohl erst im Folgejahr kommen.

04.11.2008 Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender BMW AG: “Diese Krise übertrifft alles, was wir bisher kannten”. Die Krise treffe den Autobauer, der seit 80 Jahren Kraftfahrzeuge fertigt, härter als die Ölkrise Anfang der siebziger Jahre. (BMW hatte mit kredit- und leasingfinanzierten Autoverkäufen den Umsatz angekurbelt)

03.11.2008 Das Team um Teun Draaisma von Morgan Stanley in London registriert ein “full house buy signal”. Eine Gewinnrezession sei angesichts der Kursrückgänge in den vergangenen 17 Monaten eingepreist. Neben dem niedrigen Bewertungsniveau trage eine Kapitulation auf Seiten der Privatinvestoren, der Einkaufsmanager und Sell-Side Analysten zu dem Kaufsignal bei.

27.10.2008 (FAZ) Jens Ehrhardt: “Ich würde derzeit 80 Prozent in Staatsanleihen investieren, 10 Prozent in einen gut gemanagten Aktienfonds und 10 Prozent in Sachwerten – wenigstens vorläufig, in Form von Gold oder guten Immobilienaktien.” Diese Krise hat eine historische Dimension, es gibt viele Parallelen zu den 30er Jahren.

10.10.2008 (Bloomberg) Global Stocks Tumble, Driving S&P 500 Index to Its Worst Week in History

03.10.2008 (Bloomberg) Commodities Head for Biggest Weekly Decline in Over 50 Years:
Oil, copper, and corn drove commodities toward their biggest weekly decline in more than 50 years on concern that the worst financial crisis since the Great Depression will push the U.S. into recession. Commodities, as measured by the Reuters/Jefferies CRB Index of 19 raw materials, have tumbled 9.9 percent this week, the most since at least 1956.

Normal 0 21 MicrosoftInternetExplorer4 17.09.2008 (FAZ) Matthias Graf von Krockow, Sprecher der Gesellschafter von Sal. Oppenheim, Europas größter unabhängiger Privatbank, rät Anlegern dringend, in der derzeitigen Situation mehr als die Hälfte ihres Vermögens in Bargeld zu halten. “Alle Anlageklassen werden leiden. Vorläufig ist keine Zeit für Käufe. Krockow verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass er schon seit langem zur Vorsicht geraten habe. Aber dass sich die Lage an den Finanzmärkten so schlimm entwickeln würde, habe er nicht geahnt. Der Oppenheim-Chef sieht sich außerstande zu sagen, wann das Ende der Krise erreicht ist. “Aber es ist sicher keine Sache von ein paar Wochen, und danach wird die Finanzbranche anders aussehen”.

Normal 0 21 MicrosoftInternetExplorer4 04.09.2008 (FAZ) „Das Schlimmste in dieser Baisse ist überstanden“ beruhigt die FAZ ihre Leser und zitiert unter anderem Teun Draaisma: „Ich glaube nicht, dass wir die bisherigen Tiefstände nochmals unterschreiten werden.“ Ab jetzt würden die Aktien in einer relativ festen Bandbreite vor sich hindümpeln, um im Herbst nächsten Jahres zu einer neuen Hausse zu starten. Zwar seien noch viel enttäuschende Konjunkturnachrichten zu erwarten und die Zeit, in der die Unternehmen ihre Gewinnerwartungen reduzierten, habe gerade erst begonnen, es seien aber genügend negative Nachrichten in den Kursen einberechnet, so dass europäische Aktien mit einem KGV von 11 günstig bewertet seien. Ein neuer Bullenmarkt, nach einer Phase mit sinkenden Unternehmensgewinnen, beginne historisch betrachtet in der Regel zwei Monate vor dem Tiefpunkt der Unternehmensgewinne, was nach Einschätzung von Morgan Stanley nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2009 zu erwarten sei. „Erst muss die Eigenkapitalrendite deutlich sinken, müssen sich die amerikanischen Hauspreise stabilisieren und die Kapitalaufnahmen der Banken müssen hinter uns liegen“, was derzeit aber noch nicht abzusehen sei.

Normal 0 21 MicrosoftInternetExplorer4 05.09.2008 (Bloomberg) Former Federal Reserve Chairman Paul Volcker said the U.S. financial system, dependent upon securitization rather than traditional bank loans, is broken, and may contribute to the weakest expansion since the 1930s. “This bright new system, this practice in the United States, this practice in the United Kingdom and elsewhere, has broken down.Growth in the economy in this decade will be the slowest of any decade since the Great Depression, right in the middle of all this financial innovation.”

02.09.08 Stephen Roach, Morgan Stanley, äußert gegenüber Bloomberg: “Investors, especially in equities, have to be wary about being too optimistic on the earnings implications of what could be a long and drawn out multiyear adjustment for the U.S. consumer. We’re in the early stages of the downturn in the U.S. and global business cycle. As the U.S. consumer goes into post-bubble funk, Asian exporters will feel it. That’s certainly evident now in China and it’s spreading through developing Asia.” Bis ins das Jahr 2009 hinein erwartet er sinkende bestensfalls seitwärts tendierende Aktienmärkte.

15.08.2008 David Rosenberg, Merrill Lynch: The three markers to turn us bullish for the next expansion:

  • the personal savings rate approaches its pre-bubbles levels of the late- 80s/early-90s of around 8% (now 2.6%) so we can build up some necessary pent-up demand;
  • the unsold housing inventory goes below 8 months’ supply (now over 11 months’) so as to put a floor under home prices;
  • the interest coverage ratio recedes to 10.5%, where it was in 1982 and 1992, a level that ended up touching off multi-year consumer-led cycles, from 14.1% currently.

15.08.2008 (Bloomberg) The pound slid for an 11th day against the dollar, the longest run of declines in at least 37 years, on speculation a recession will force the Bank of England to cut interest rates.

13.08.2008 Mervyn King, Chef der Bank von England: “It may still – just – be summer, but there is a feeling of chill in the economic air. The British economy is going through a difficult and painful adjustment – to higher energy and commodity prices, and in banking, credit and housing markets. This adjustment to our economy cannot be avoided. And, as a result, inflation is rising and growth is slowing.”

13.08.2008 David Rosenberg, Merrill Lynch: “What we have seen occur thus far, in terms of the credit crisis, has merely been the unwinding of one of the biggest asset bubbles and leveraged bull markets in modern history. We have yet to see the credit deterioration that typically occurs in a consumer recession, which has now arrived after a long lag. This phase of consumer-led financial strains is only just beginning, which is why talk of a “bottom” in anything from credit to housing to equities is far too premature, in our opinion.”

16.07.2008 Die FAZ wertet Studien von Markttechnikern aus und resümiert Die Baisse hat gerade erst begonnen. Es wird berichtet, daß Robert Farrell, ehemaliger Marktstratege bei Merrill Lynch, für ein Interview gewonnen werden konnte. Überzeugt, daß sich die Wall Street in einer Baisse befindt, beschreibt er einen baissetypischen Verlauf in drei Phasen, wobei er den Markt aktuell in Welle A einordnet, die aus historischer Sicht mindestens 2 ½ Jahre daure. Erst nach einer ausgedehnte Erholungswelle B würden Aktien in der wieder abwärtsgerichteten Welle C wirklich billig, doch dann kümmere sich niemand mehr darum.

Er vermutet, dass die Finanzmärkte nun ganz allgemein eine etwa zwei Generationen währende Phase des Schaffens und Nutzens von Krediten hinter sich haben könnten. Die gegenwärtige Kreditkrise werde weder rasch schwinden noch werde man nach einem größeren Abbau der Verschuldung bald wieder zur gewohnten Tagesordnung übergehen. Vielmehr sei an der Wall Street mindestens eine Dekade mit unterdurchschnittlichen Gesamtrenditen angebrochen.

Suchwort für den FAZ-Artikel: “Robert Farrell” S&P 500

12.07.2008 Die FAZ zitiert unter dem Titel Zeitpunkt für den Einstieg ist noch nicht gekommen, Teun Draaisma, den Chefstrategen von Morgan Stanley: “Wir befinden uns in einem sehr frühen Stadium der Gewinnkürzungen. Der Markt dreht normalerweise nicht in diesem frühen Anfangsstadium. Es gibt einen Punkt, an dem wir Aktien kaufen, egal wie die Fundamentaldaten aussehen. Aber wir sind noch nicht an diesem Punkt.“ Geduld sei im Bärenmarkt oberstes Gebot.

07.07.2008 (FAZ) Die Deutsche Bank warnt: „Der kreditfinanzierte Superzyklus ist vorbei. Die Erfahrung lehrt uns, dass es drei bis vier Jahre dauert, bis sich eine Volkswirtschaft von dem Platzen einer Immobilienblase und Kreditblase erholt hat.“

03.07.2008 (Bloomberg) Anshu Jain, Deutsche Bank AG, wiederholt seine Einschätzung, daß die Kreditkrise keineswegs beendet sei (siehe 04.06.08). “This banks crisis is really at a point where it equals the three biggest crises faced by the insurance industry. It’s by no means over. Banks continue to need and raise equity capital, and the proportion of equity capital which is required is directly driven by the further drop in assets they own. One of the assets which continues to be in free fall is U.S. house prices. If U.S. house prices stopped dropping for two to three consecutive months, “then very quickly we will start to find the bottom to the current crisis”.

01.07.2008 (FAZ) Louise Yamada betrachtet die gegenwärtige Kursschwäche als Teil einer “säkulären” Baisse, die ihren Ursprung im Jahr 2000 hat. Die gewöhnliche Dauer einer solchen strukturellen Baisse beziffert sie auf 10 bis 15 Jahre. Mit Blick auf die Aktien des Finanzbereichs äußert sie sich besonders pessimistisch. Was hier geschehe, sei weitaus schlimmer als das, was sich 1990/91 und 1998 ereignet habe.

http://www.lyadvisors.com/recentevents.htm

30.06.2008 (Bloomberg) Investors should buy “crash protection” against a plunge this year in European stocks because losses are likely and insurance costs are low. Goldman Sachs recommended Dow Jones Euro Stoxx 50 Index puts that expire in December and have a strike price of 3,000, or 11 percent less than the measure’s closing level today. “High inflation/low growth is an increasing downside tail risk,” London-based derivatives analysts at Goldman, which had the second-ranked equity derivatives research team in Institutional Investor magazine’s 2007 survey, wrote in a report dated June 26. “If that risk crystallizes, we think it means material rather than modest downside.”

30.06.2008 Angesichts der Wertentwicklung an den Aktienmärkten im ersten Halbjahr verschaffen sich Bären in den Marktberichten von Bloomberg Gehör: “The drop in the Dow is part of a secular bear market that may last 10 to 15 years as home prices fall, consumers default and tighter credit slows economic growth. The vast majority of investors are long-only investors and they would like nothing more than for stocks to always move to the upside. History shows we have bull markets and we have bear markets, and this is a bear market. That’s what they’re missing.”

Der zitierte Ryan Atkinson ist Chefanalyst bei Balestra Capital Ltd., einer kleineren Hedgefondsgesellschaft, die nach Angaben von Bloomberg mit einem ihrer Fonds im letzten Jahr die viertbeste Wertentwicklung aller US Hedgefonds erzielen konnte. Atkinson hatte bereits im Herbst letzten Jahres, unbeeindruckt von neuen Allzeithochs im S&P 500, auf eine drohende Rezession und Kursrisiken (“25 percent stocks selloff not unreasonable”) in den USA hingewiesen.

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&sid=a2DE2AhPxRYg

23.06.2008 (Bloomberg) — Goldman Sachs Group Inc. reversed its May 5 recommendation for investors to add to U.S. financial and consumer stocks, conceding it was “clearly wrong”‘ about the prospects for both groups. “We boosted our consumer discretionary and financials weights in May on the belief the sectors would benefit from bank recapitalization and fiscal stimulus.Our thesis was clearly wrong in hindsight.”

Goldman analysts in a June 17 report said financials would likely continue to languish. Credit deterioration won’t peak until next year and raising capital has become more difficult because most of the deals that have been done have performed poorly, the analysts said.

25.06.2008 (Bloomberg) Warren Buffett says he’s concerned about “stagflation” or slowing in the U.S. economy while inflation accelerates. “We’re right in the middle of it right now. I think the `flation’ part will heat up and I think the `stag’ part will get worse. It’s not going to be tomorrow, it’s not going to be next month, and may not even be next year.”

20.06.2008 (FAZ) Klaus Holschuh, Leiter der Wertpapieranalyse bei der DZ Bank, hält an seiner zu Jahresbeginn geäußerten Prognose, die amerikanische Wirtschaft werde nicht in eine Rezession abgleiten, fest. Inzwischen sei weitgehend klar, dass Amerika tatsächlich eine Rezession vermeiden kann. “Im zweiten Halbjahr wird die Rezession in Amerika kein Thema mehr sein. Die Konjunktursignale werden immer positiver, und eine Leitzinsanhebung durch die Notenbank Fed wird von den Analysten als Zeichen wiedergewonnener Stärke begrüßt werden”.

04.06.2008 Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen gibt Anshu Jain, Co-Chef des Kapitalmarktgeschäfts der Deutschen Bank, noch keine Entwarnung in der Finanzkrise. Nach einem Rückgang der durchschnittlichen Immobilienpreise um 17 Prozent bis Mitte März, rechnet er mit einem weiteren Rückgang der US-Häuserpreise um 13 Prozent. Als weiteren Risikofaktor verweist er auf das vergleichsweise hohe Engagement der neun großen Investmentbanken in Alt-A Darlehen mit einer Summe von 50 Mrd Dollar.

26.05.2008 Warren Buffet wiederholt gegenüber dem Spiegel in einem Interview seine pessimistische Aussicht bzgl. der US amerikanischen Konjunktur (siehe 28.04.08). Er geht davon aus, daß sich die US Wirtschaft bereits in einer Rezession befindet. “Vielleicht nicht in dem Sinne, wie sie Ökonomen definieren. Danach müsse es zwei Quartale hintereinander negatives Wachstum geben. Aber die Leute fühlen die Effekte bereits. Die Rezession werde “tiefer gehen und länger dauern, als viele denken“.

24.05.2008 (FAZ) James Montier (Société Générale) stößt in das gleiche Horn wie Frau Whitney. Die Krise an den Finanzmärkten sei noch längst nicht überstanden. Dass nahezu alle Finanzinstitute jetzt das Gegenteil erklärten, erscheine wie eine Konspiration der Optimisten (exemplarisch hier eingefügt J. Dimon JP Morgan am 12.05) . Die jüngsten Kurssteigerungen an den Aktienmärkten trügen alle klassischen Merkmale eines Aufschwungs, der allerdings zum Scheitern verurteilt sei. Die Kurssteigerungen nähmen keine konjunkturelle Erholung vorweg, sondern seien Ausdruck eines Leugnens der Realität.

20.05.2008 (Bloomberg) — The U.S. credit crisis will extend into and even beyond 2009 as banks will write off more than $170 billion of additional reserves by the end of next year, according to Oppenheimer & Co. estimates. “The real harrowing days of the credit crisis are still in front of us and will prove more widespread in effect than anything yet seen,” analysts led by Meredith Whitney in a research note today. “Just as strained liquidity pushed so many small and mid-sized specialty finance companies to beyond the brink, we believe it will do the same with the U.S. consumer.”

14.05.2008 (FAZ) Nach den Kursgewinnen in den vergangenen Wochen empfiehlt Morgan Stanley den Anlegern, den Kursen nicht hinterherzulaufen. Die positiven Einflüsse aus der Geldpolitik sowie Stimmungsindikatoren könnten schwinden bzw. bereits in den Kursen berücksichtigt sein.

Derweil zeigen sich einige technische Analysten geradezu amüsiert von den Versuchen der Kollegen der fundamental orientierten Zunft, die S&P 500-Gewinne durch Herausrechnen der Finanzwerte schön zurechnen, um zu beweisen, daß die Gewinnentwicklung insgesamt doch noch recht gut aussieht. In diesem Zusammenhang spricht man von „Manipulation“ oder sogar „Täuschung der Ahnungslosen“.

12.05.2008 (AP) Jamie Dimon , JPMorgan’s chief executive, glaubt, daß wir Dreiviertel der Kreditkrise bereits hinter uns haben. Zur Konjunktur äußert er sich wie folgt: ”Even if the capital markets crisis resolves, it does not mean that this country will not go into a bad recession, the recession just started. We don’t know if it’s going to be mild or severe. We’re thinking there’s a third of a chance that it’s going to be pretty bad … closer to the 1982 recession than the very mild recessions we had in 2001 and 1990.”

09.05.2008 Albert Edwards, in Diensten der Société Générale, erneuert seine Bedenken bezüglich der künftigen Aktienmarktentwicklung (siehe 01.04.2008 hier) und bemüht gewohnt humorvoll Freddie Krueger, um seine Leser vor dem zu warnen, was bevorsteht .

The global economy is going down and we think it is going to be ugly. The credit crisis is not the cause. It is a symptom of years of grotesque spending excess – most notably in the US and UK household sectors. The economic bubble will take years to adjust, not months. And now, with many of our favoured technical indicators flipping from excess bearishness in January to excess bullishness, it is time to sell and head for the hills. We are trying to give our readers the strongest possible warning (ever!) that we are on the cusp of an equity meltdown that will slash and shred portfolios like Freddie Krueger. We see a global recession unfolding. Nowhere and nothing will be immune.”

http://www.nightmareonelmstreet.com/gallery/f1.html

02.05.2008 Jochen Felsenheimer, Chef der Kreditanalyse beim italienischen Bankhaus Unicredit, äußert sich gegenüber der Süddeutschen Zeitung: “Die Krise läuft ganz nach Lehrbuch ab. Und es spricht wenig dafür, dass sich das in Zukunft ändert. Das bedeutet: Wir stecken noch mittendrin, weil es nicht gelungen ist, die Krise auf den Häusermarkt zu begrenzen. (siehe dazu ergänzendes Zitat 1) Längst ist sie in andere Bereiche übergeschwappt und zeigt nun ihre Auswirkungen in der Realwirtschaft. Es geht also nicht mehr um Wochen und Monate, sondern um Quartale und Jahre. Darum fürchte ich, dass es auch noch einen weiteren Schlag für die Märkte geben wird. Einen hatten wir im Sommer letzten Jahres, einen weiteren Anfang 2008 – und der dritte kommt.

(1) 28.03.2007 Ben Bernanke in seinem Wirtschaftsausblick vor dem Kongress: “At this juncture, however, the impact on the broader economy and financial markets of the problems in the subprime market seems likely to be contained.

30.04.2008 Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG: “Fest steht, die Weltkonjunktur wird sich abschwächen. Wir gehen davon aus, dass die Folgen der Finanzkrise im Verlauf unseres kommenden Geschäftsjahres auch deutlicher in der Realwirtschaft ankommen werden. Wir sehen erste Bremsspuren im Breitengeschäft.”

28.04.2008 (CNBC) Warren Buffet zur Rezession in den USA: “I think it’s defined by the man in the street a little differently than whether there’s been two quarters of reported (negative) GDP growth. We’re in a recession, unless you want to stick strictly to the technical definition, which I think really doesn’t have much meaning to the fellow who has lost his job or is facing a money market fund that isn’t paying him out or whatever it may be. This is not a field of specialty for me (siehe dazu Kommentar vom 3.5.08), but my general feeling is that the recession will be longer and deeper than most people think. This will not be short and shallow. I think consumers are feeling gas and food prices and not feeling they’ve got a lot of money for other things.”

21.04.08 Das europäische Aktienmarkt Team von Morgan Stanley ruft unter Leitung von Teun Draaisma das Ende der Bärenmarkt Rally aus.

The biggest certainty for the next 12 months, in our view, is that there will be a big earnings miss, as margins are at all-time high levels while top-line growth is slowing and costs are rising, and expectations are too high. We expected a bear market rally of 10%+ on the back of a drastic policy reaction to the problems at hand. We think that the bear market rally is now over, mainly because most policy action has now been taken or is now fully expected, while our all-important market timing indicators have given us the warning that the rally is over.

The financial end of the world’ has been avoided, but that still leaves us with a big earnings recession. Several other macro-economic triggers seem likely to get worse in coming months too as U.S. foreclosures rise, the U.K. mortgage and housing markets deteriorate and the credit crunch hits continental European growth.”

Die Analysten von Morgan Stanley rechnen für das laufende Jahr mit einem Gewinnrückgang in Europa von 16 Prozent sowie für die nächsten 12 Monate mit einem richtungslosen, volatilen Markt, der möglicherweise, einhergehend mit wieder steigenden Unternehmensgewinnen in der ersten Jahreshälfte 2009, einen neuen Aufwärtstrend ausbilden könne.

21.04.2008 (Bloomberg) — Government of Singapore Investment Corp., which oversees more than $100 billion, said the world economy may be headed for its worst recession in three decades.

We could be facing a recession which is longer, deeper and wider than any recession that we have encountered in the last 30 years,” Tony Tan, deputy chairman of GIC, as the company is known, said in a speech to more than 500 employees in Singapore today.

The next years may well be among the most challenging years for GIC since our establishment,” Tan said. “As banks continue to deleverage, cutting down on their lending activities and causing contraction in credit supply, the prospects for the U.S. economy and possibly even the world economy are fraught with considerable downside risks.”

GIC, set up in 1981 as the government’s fund manager for Singapore’s foreign reserves, has earned an annual average 9.5 percent since its inception, it said two years ago at its 25th anniversary. Tan, 68, told his employees that they’re entering a period of “extreme uncertainty” in the world economy and global financial markets.

19.04.2008 (FAZ) Merrill Lynch rät weiterhin, Aktien des Finanzsektors bis auf weiteres zu meiden. Die Anleger scheinen die Fehler der Jahre 1989 bis 1991 zu wiederholen, als sie sich nach dem Platzen der damaligen Kreditblase in Amerika zu früh neu in Finanzaktien engagierten. Es werde sich wohl auch diesmal als sehr gefährlich erweisen, zu versuchen hier den günstigsten Zeitpunkt für Käufe zu suchen.

17.04.2008 (Bloomberg) Templeton Asset Management Ltd.’s Mark Mobius said the credit-market crisis that’s caused $245 billion of losses at banks and brokerages is “near the end.” ``Most of the bad news is already in the market,” Mobius, 71, said. “The writedowns are coming in fast and furious.”

16.04.2008 Die FAZ fasst die technischen Kommentare aus der Wall Street zusammen und titelt: Kursrückgänge an der Wall Street wecken kaum Argwohn – Analysten rechnen überwiegend mit keinem deutlichen Unterschreiten der alten Tiefstände.

Lowry, ein unabhängiger Börsendienst, der sich auf die Analyse von Angebot und Nachfrage an der Wall Street spezialisiert hat, berichtet, selten zuvor habe eine so große Zahl von Strategen und Analysten den Beginn einer neuen Hausse deklariert wie jetzt. Die Erfahrung spreche jedoch dafür, dass diese Experten ihren verfrühten Optimismus gerade zur rechten Zeit verkündeten, um in der nächsten Phase der Baisse gefangen zu werden.

10.04.2008 (The Wall Street Journal) Meanwhile, some 8.8 million borrowers had mortgages that exceeded the value of their homes in the first quarter, with the number expected to increase to 10.6 million in the second quarter, according to Moody’s Economy.com. “It’s an incredibly bad mix that is causing foreclosures to go skyward,” says Mark Zandi, chief economist of Moody’s Economy.com.

(Bloomberg) About 2.5 million foreclosed properties will be on the market this year and in 2009, Lehman Brothers Holdings Inc. analysts led by Michelle Meyer said in an April 10 report.

08.04.2008 Angesichts der Situation, daß amerikanische Bankinstitute die dünnste Kapitaldecke der letzten sieben Jahre haben, um weitere Verluste zu verkraften, äußert Sheila Bair, die Vorsitzende der amerikanischen Einlagensicherung Federal Deposit Insurance (FDIC), die Ansicht, dass die Kapitalquote der Institute durch Herabstufungen von Anleihen so beeinträchtigt werden wird, dass einige der größten Banken nicht mehr als kapitalstark oder „well capitalized“ betrachtet werden können. Als „well capitalized“ gelten Banken, die nicht mehr als das Zehnfache ihres Eigenkapitals in risikogewichteten Aktiva halten.

William Isaac, von 1981 bis 1985 Vorsitzender der FDIC, konstatiert: „Das ist ein Alptraum für das Land. Die Banken werden so viel Kapital einsammeln wie sie können, dann werden sie ihr Wachstum begrenzen und weniger Kredite vergeben, und was eine milde Rezession sein sollte, wird eine sehr viel schwerwiegendere.“ Auch Notenbankchef Bernanke bezeichnete die Kapitalanforderungen an die Banken Anfang April vor dem Kongress als den „Kern des Problems“.

08.04.2008 (Bloomberg) Der ehemalige US Notenbankchef Alan Greenspan rechnet mit einer Stabilisierung des US Häusermarktes nicht vor 2009, wobei er bereits vorher mit einer Beruhigung des Preisrückgangs am US Immobilienmarkt rechnet, welcher der US Wirtschaft wieder auf die Beine helfen könnte.

„It will not be until early 2009 that we will get close to having eliminated most of this home inventory. But it is very likely that home prices will stabilize well before that. Have we reached a point where prices are stable? We cannot know that for a couple of months. It looks as though we’re going to get a very large rate of liquidation, but not until the second half of this year. Once the markets start to stabilize, especially if the real economies don’t go into a severe recession, we can expect a recovery to begin to take place. It will be slow, it will be hesitant.“

Greenspans Einschätzung zur Inflationsentwicklung:

„It’s difficult to imagine any major breakout of inflation as economic slack continues to increase. What we will see is gradually rising inflationary pressures that will probably be subdued during the current period of slack, but that will surely reemerge when economies pick up.”

05.04.2008 Gail Fosler, Präsidentin des Conference Board, äußert in der aktuellen Wirtschaftswoche Befürchtungen, daß sich trotz der massiven Zinssenkungen der US-Notenbank und trotz des Konjunkturpakets der Regierung kein triumphaler Aufschwung der US-Wirtschaft einstellen wird. Die Bereinigung der Ungleichgewichte aus dem vorangegangenen Immobilien und Kreditboom sei mit heftigen strukturellen Gegenwinden verbunden, die das Wachstum der US-Wirtschaft noch für geraume Zeit auf niedrigem Niveau halten dürften. Die übrige Welt werde sich deshalb darauf einstellen müssen, dass die US- Konjunktur noch über mehrere Jahre hinweg als Lokomotive für die Weltkonjunktur ausfallen wird.

03.04.2008 (Bloomberg) George Soros called the current financial crisis the worst since the Great Depression and said markets will fall more this year after a brief rebound.

“We had a good bottom,” Soros said yesterday in an interview in New York, referring to the rally in stocks and the dollar after JPMorgan Chase & Co. agreed to buy Bear Stearns Cos. on March 17. “This will probably not prove to be the final bottom,” he said, adding the rebound may last six weeks to three months as the U.S. moves closer to a recession.

“There is an increasing unwillingness to hold dollars, though there’s a lack of suitable alternatives,” he said. “It’s a period of heightened uncertainty.”

Credit default swaps – a way to bet on the creditworthiness of a company – may be the next crisis area because the market is unregulated, and it’s impossible to know whether counterparties can meet their obligations in the event of a bond default. The market has a notional value of about $45 trillion — or about half the total wealth of U.S. households.

03.04.2008 Mit dem Börsengang des eigenen Unternehmens im Juli vergangenen Jahres, haben die Manager des weltgrößten Beteiligungsunternehmens Blockstone [BX] zweifelsohne gutes Markttiming bewiesen.

Nach Meinung des Mitgründers und Vorstandsvorsitzenden Stephen Schwarzman werde Deutschland, wie andere Industrienationen auch, einen wirtschaftlichen Abschwung und weiter fallende Aktienkurse erleben. Blackstones Interesse werde aufflammen, sobald die Talsohle erreicht sei: „So etwas geht manchmal schneller, als viele erwarten.” Die Kredit- und Vertrauenskrise an den Märkten hält der 61 Jahre Beteiligungsmanager längst nicht für beendet. “Es wird noch sehr lange dauern, bis der Mangel an Liquidität überwunden ist”. Für Blackstone wittert Schwarzman in der aktuellen Krise dagegen Chancen: „Die besten Investitionsmöglichkeiten und Renditen hatten wir immer während Rezessionen und Kreditkrisen. Wir wollen Übernahmekredite, nachrangige Darlehen und Ramschanleihen kaufen”. faz.net

02.04.2008 An den internationalen Finanzmärkten bleibt die Lage fragil, stellt Merrill Lynch fest und merkt an, eine durchgreifende Besserung liege noch in weiter Ferne. Daran änderten stützende Eingriffe der Notenbanken und unerwartet gute Gewinne einzelner Investmentbanken nichts. Der fortschreitende Verfall der makroökonomischen Bedingungen besonders in Amerika kompliziere die Situation zusätzlich. faz.net

David Rosenberg: “It may be a tad early to consider overweighting anything but high-quality bonds.”

01.04.2008 An den Aktienmärkten sei eine kräftige Frühjahrserholung zu erwarten, erklärt Albert Edwards von der französischen Bank Société Générale. Gemessen an ähnlichen früheren Fällen, könne sie das Kursniveau um etwa 25 Prozent nach oben tragen. Letztlich werde aber die Baisse wegen eines tiefen Abschwungs der Weltwirtschaft und der Unternehmensgewinne wiederaufleben. Sie könne die Indizes gegenüber ihren bisherigen Rekordständen um bis zu 75 Prozent drücken. faz.net

31.03.2008 Titel der aktuellen Wirtschaftswoche

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