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US Unternehmensvorstände zunehmend pessimistisch

Anstehende Steuererhöhungen sowie Ausgabekürzungen der öffentlichen Hand (”Fiscal Cliff”) mit ihren negativen Auswirkungen auf die Konjunktur lassen in den USA die Vorstände großer Unternehmen pessimistisch werden. Der kürzlich veröffentlichte CEO Confidence Survey des Conference Board für das dritte Quartal 2012 zeigt einen erneuten Abschwung des Gesamtindex von 47 auf 42 Punkte. Ein Niveau oberhalb von 50 Punkten spiegelt mehr positive als negative Antworten wider. Laut Conference Board sind angesichts eines langsamen Wirtschaftswachstums sowie einer anhaltenden Unsicherheit Ausgabekürzungen der Unternehmen geplant.

In der Vergangenheit zog ein fallender Gesamtindex einiger Quartale später rückläufige gewerbliche Anlageinvestitionen im Bruttoinlandsprodukt nach sich. Im folgenden Chart ist die jährliche Wachstumsrate der gewerblichen Anlageinvestitionen um vier Quartale nach hinten versetzt; dargestellt ist die Rate gegen den Gesamtindex des CEO Confidence Survey:

CEO Confidence Survey

Eine andere Befragung von CEOs zeigt ebenfalls nachgebende Werte. Der Business Roundtable’s CEO Economic Outlook Survey hat ebenfalls in den letzten drei Quartalen deutlich Federn lassen müssen, zuletzt notierte dieser bei 66 Punkten. Die Unternehmensvorstände werden hinsichtlich ihrer Umsatzaussichten, geplanten Kapitalinvestitionen und Beschäftigungsabsichten in den nächsten 6 Monaten befragt. Ein Gesamtindex kann zwischen -50 bis +150 liegen, dabei gehen Werte oberhalb von 50 Punkten mit einer Expansion einher.

Der Gesamtindex seit dem 4. Quartal 2002:

Business Roundtable's CEO Economic Outlook Survey