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Euro-Indikatoren: Europas Stimmung steigt im Februar unerwartet (4)

Im Vorfeld der italienischen Parlamentswahlen stieg der Economic Sentiment Index (ESI) merklich. Laut EU Kommission stieg der Index für den Berichtsmonat Februar von revidierten 89,5 (zuvor 89,2) auf 91,1. Analysten hatten mit einem Wert von 89,8 gerechnet.

Getragen wurde der Anstieg vom verarbeitenden Gewerbe, dem Dienstleistungssektor sowie einer geringfügig aufgehellten Verbraucherstimmung. Abschlägig wirkten die Bauwirtschaft wie auch der Einzelhandel.

Die größten Zuwächse gab es in Österreich (+4,9 Punkte), Belgien und Schweden mit jeweils +3,6 Punkte, Malta (+3,4 Punkte) und Deutschland (+2,5 Punkte). Rückläufige Werte wurden lediglich in Ungarn (-0,2 Punkte), Lettland (-0,4 Punkte) und Großbritannien (-0,5 Punkte) notiert. Das unklare Ergebnis der italienischen Wahlen ging in die Befragung nicht mit ein.

Im Bild der Economic Sentiment Index für die Eurozone (blaue Linie) sowie einzelner Staaten:

Economic Sentiment Index (ESI) im Februar 2013