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Länderfinanzausgleich

Der Länderfinanzausgleich im historischen Überblick;  zunächst ein Chart, der die Jahre 1950 bis 1994 abbildet:

Länderfinanzausgleich 1950-1994

Ab 1995 wurden die neuen Bundesländer in den Länderfinanzausgleich mit eingeschlossen; für die Jahre 1995-2010 ergibt sich folgendes Bild:

LFZ-0002

Über die Jahrzehnte hinweg fanden erhebliche Umwälzungen statt. Während Nordrhein-Westfalen in den 50-iger und 60-iger Jahren noch ein maßgeblicher Zahler war und erst in den 80-iger Jahren Empfängerland wurde, erhielten andere Bundesländer kontinuierlich finanzielle Zuwendungen (Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland). Mit wenigen Unterbrechungen gehörte auch Schleswig Holstein zu den Empfängerländern.

Baden-Württemberg und Hessen sind die einzigen beiden Bundesländer, die kontinuierlich in den Länderfinanzausgleichstopf eingezahlt haben. Mit wenigen Unterbrechungen gehört Hamburg ebenfalls dazu. Nachdem Bayern jahrzehntelang bis Mitte der 80-iger Jahre zu den Profiteuren des Finanzausgleichs gehörte und die Entwicklung vom Agrarstaat zum Technologiestandort ermöglicht bekommen hat, findet es sich seit 1992 kontinuierlich bei den zahlenden Bundesländern wieder. Seit 2008 trägt Bayern den größten Anteil bei.

Die neuen Bundesländer sowie Berlin erhalten seit 1995, der Umstrukturierung des Länderfinanzausgleichs, kontinuierlich Zahlungen.

Die 50-iger Jahre:

Länderfinanzausgleich 50-iger Jahre

Die 60-iger Jahre:

Länderfinanzausgleich 60-iger Jahre

Die 70-iger Jahre:

Länderfinanzausgleich 70-iger Jahre

Die 80-iger Jahre:

Länderfinanzausgleich 80-iger Jahre

1990-1994:

Länderfinanzausgleich 1990-1994

Der Länderfinanzausgleich (LFA) sowie die Bundesergänzungszuweisungen (BEZ) für die Jahre 1995-2010:

Länderfinanzausgleich und Bundesergänzungszuweisungen 1995-2010

Die Daten für 2011 sind erst vorläufig:

Länderfinanzausgleich 2011

Datenquellen: Bundesministerium für Finanzen und statistisches Bundesamt