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Hat Lord Griffith George Orwell gelesen ?

So titelte heute der Telegraph. Lord Griffith ist Vice President von Goldman Sachs International.

(sozusagen Hillary Clinton`s Schatten)

Zur Rechtfertigung der Bankster Boni meinte seine Lordschaft :

In St Paul’s Cathedral yesterday he told the public, “tolerate the inequality as a way to achieve greater prosperity for all”.

In chapter three of Animal Farm, Squealer told the animals: “The whole management and organization of this farm depend on us. Day and night we are watching over your welfare. It is for your sake that we drink that milk and eat those apples.”

3 Kommentare

1 exschlosser@gmx.de - 23.10.2009 um 19:21

Starkes Stück.

Aber Banken gehen doch gerade auch nach einem anderen Buch von Orwell vor. Erst sind sie tödlich getroffen und dann geht es ihnen mitten in diesen Zeiten ( http://4.bp.blogspot.com/_pMscxxELHEg/SuHKCxUVZ3I/AAAAAAAAGoA/9ceJiXilOpY/s1600-h/FreddieMacDelinquency.jpg ) plötzlich wieder so gut, dass Regulierung “unnötig” ist. Doch nur eine Fleischwunde.

oder doublethink aus 1984:

“The power of holding two contradictory beliefs in one’s mind simultaneously, and accepting both of them….To tell deliberate lies while genuinely believing in them, to forget any fact that has become inconvenient, and then, when it becomes necessary again, to draw it back from oblivion for just so long as it is needed, to deny the existence of objective reality and all the while to take account of the reality which one denies — all this is indispensably necessary. Even in using the word doublethink it is necessary to exercise doublethink. For by using the word one admits that one is tampering with reality; by a fresh act of doublethink one erases this knowledge; and so on indefinitely, with the lie always one leap ahead of the truth.”

2 Samuelson - 24.10.2009 um 13:10

Hier mal eine Übersicht zur Einkommensverteilung in den USA:

http://www.economist.com/research/articlesBySubject/displaystory.cfm?subjectid=7933596&story_id=14584960

Ich finde den Zusammenhang zwischen Einkommensverteilung und Wohlfahrt sehr interessant. Warum sollte Lord Griffith nicht Recht haben, dass die mit den Boni verbundenen Anreize sich positiv auf die gesamte Wohlfahrt auswirken.

3 Anonymous - 24.10.2009 um 13:35

Irgendwie habe ich so das Gefühl Dein Kommentar ist ein weiterer Versuch der Griffith´schen Volksverdummung oder hast Du die letzten 12 Monate vielleicht auf einer einsamen Insel gelebt ?
Wenn man besonders hohe Boni für besondere Leistungen erhält ist das völlig in Ordnung. Man kann natürlich sagen diese Ar….. in den Banketagen haben eine besondere Leistung vollbracht. Nicht nur dass sie das Geld der Anleger verbraten haben, das wäre ja noch hinzunehmen, nein diese Ar….. haben das Geld der Sparer verzockt und zum Dank dürfen die gleichen Sparer / Steuerzahler diese Verluste jetzt ausgleichen und bekommen dafür Null Zinsen auf ihre Einlagen !!
Hätten die Pförtner diese Banken geführt wären Gewinne kaum zu vermeiden gewesen. Das liegt in der Natur des Bankgeschäftes. Trotzdem schaffen diese “Manager” es in immer kürzeren Abständen Riesenverluste einzufahren. Es wird aller höchste Zeit dass diese Auserwählten nicht nur Boni erhalten sondern für ihre Fehler auch den Kopf hinhalten müssen. Da kann der Westen zB. viel von den Chinesen lernen …

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