Rohöl jetzt schon kaufen? / update 1
Im November 2008 drehten sich unsere Gedanken um den Rohölpreis. Das letzte Preistief wurde im Dezember 2008 mit 32,07 Euro erzielt. Warum der Preis sich um ca. 60 % bis heute erhöht hat ist mehr als verwunderlich. Die meisten Rohöllager sollen gut gefüllt sein und wer generiert eine berechtigte Nachfrage nach diesem Rohstoff. Die meisten Volkswirtschaften kämpfen immer noch verstärkt gegen die Rezessionen und versuchen verkrampft mit allen zur Verfügung stehenden Geld- und Fiskalprogrammen Wirtschaftswachstum zu genieren.
Nun könnte man zu den Gedanken gelangen, dass die Erwartungen der „Ölkäufer“ ziemlich positiv, ja rosig, aussehen müssen, um die Käufe zu rechtfertigen.
Meiner Meinung nach stehen diese Erwartungen und Wünsche auf wackligen Füßen. Wehe die massiven, stimulativen Maßnahmen, welche durch Notenbanken und Regierungen ergriffen wurden, erzielen nicht die gewünschten Ergebnisse. Genau dann wird das hauchdünne erzielte Wachstum sich in den nächsten Quartalen wieder auflösen und die meisten Volkswirtschaften in Rezessionen zurück schicken.
Dies würde bedeuten, dass die Erwartungen sich nicht erfüllen und wieder mit fallenden Ölpreisen gerechnet werden muss. Technische Analysten würden später mit einem Blick in den Rückspiegel den aktuellen Anstieg als Bärenmarktrallye bezeichnen. Thomas Wegner
Inflation Rate (HICP) in der EU weiter schwach / update 1
Die Rohstoffpreise schwanken mit hohen Volatilitäten durch die Märkte und durch das Anziehen der Preise werden die Stimmen laut, die Inflation sei auf dem Vormarsch. Die Signale sind klar zu deuten. Besonders am Goldpreis soll dies gut zu erkennen sein, da Gold kurz vor dem Sprung über 1000 Dollar pro Unze sei. So, so…….
Ist das immer wieder ein zwanghafter Wunsch oder ein Muss, dass Inflation in der Zukunft eintreten wird? Egal was die schreibende Zunft herbei sehnen will, die Preise fallen weiter. Die Globalisierung wird den Mechanismus „Preisverfall“ nicht unterbrechen. Die Unternehmen stehen unter einem enormen Konkurrenzdruck und es ist diesen Wirtschaftssubjekten gar nicht möglich, höhere Preise durchzusetzen.
Deswegen werden wir noch lange in einem Umfeld fallender sowie stagnierender Preise in den Güter -und Dienstleistungssektoren leben.
Thomas Wegner





