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Globale Rezession – Update der Landkarten

Die zuletzt tiefrote Landkarte der USA bekommt zusätzliche Farbakzente. Von Moody’s Economy.com wird mittlerweile die Konjunktur in fünf Bundesstaaten der USA an der Grenze zur Rezession eingeschätzt (blau im Bild unten). Die Staaten Iowa, North Dakota, Rhode Island, Texas und Vermont sollten also demnächst dieses Etikett loswerden.

Hier die Landkarte:

USA: Bundesstaaten in Rezession

In der globalen Übersicht hat sich wenig verändert; Norwegens Volkswirtschaft befindet sich nun offiziell in einer Rezession.  Die amtlichen Statistiken weisen für China und Indien weiterhin ein Wachstum aus; Australien behauptet sich.

Globale Rezession - Übersicht

Das Tool um die Rezession selbst zu verfolgen: Recession Watch

Die globale Stimmung hat sich zunehmend verbessert

Der Moody’s Economy.com Survey of Business Confidence lag die Woche bis zum 7.8.2009 bei -3,1 und hat sich von den Tiefständen im Oktober letzten Jahres merklich erholt.

Global business confidence turned positive last week for the first time since early October. The gains in sentiment are evident across the entire global economy and all industries. Broad assessments of the current economic environment and the outlook into early 2010 are particularly upbeat. Business responses to questions about the strength of sales and hiring intentions remain negative on net but have notably improved in recent weeks. The weakest responses are with regard to inventory investment and the demand for office space. Despite the steady improvement in confidence, it remains consistent with a global economy that is still in recession.

Quelle: Moody’s Economy.com

1 Kommentar

1 TBX - 13.08.2009 um 16:01

Von Märkten und Zwangsneurosen

Wenn Unternehmen Menschen wären, dann wäre ein Großteil von ihnen Psychopathen – so das Ergebnis einer psychiatrischen Studie, die vor einer Weile veröffentlicht wurde.

Vermutlich würde man auch bei unserem “Mr. Market”, sollte er sich denn in psychiatrische Behandlung begeben, eine zwangsneurotische Störung feststellen. Denn gerade im Moment haben Märkte die Angewohnheit, sich wie besessen auf eine einzige Nachricht zu fixieren. Letzten Monat mag es ein Haushaltsdefizit gewesen sein, im nächsten Monat kann es ein geopolitisches Thema sein.

Dies wiederum führt mich zu jenen rosaroten Daten, die in letzter Zeit für reichlich Optimismus gesorgt haben. Sehen Sie sich beispielsweise ….

http://blog.taipan-online.de/545/2009/von-markten-und-zwangsneurosen/

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