Sitemap  |  Feedback  |  RSS  |  Kontakt  |  Links

Markt-Daten.de    web

Google Trends – USA – 12 Monate

Google Trends ist ein unterhaltsames Spielzeug – vielleicht auch mehr.
Jedenfalls erhält ‚Michael Jackson’ aktuell deutlich mehr hits als das Stichwort ‚Financial Crisis’. Vielleicht ist das auch gut so, denn Mr. Jackson wird in der Erinnerung der Allgemeinheit vielleicht länger leben als diese Krise – jedenfalls ist das zu hoffen.

Es scheint, als würde ‚die Krise’ den US-Alltagsproblemen weichen. Keine große Aufregung mehr zu erkennen. Selbst ‚Yes, we can’ ist beinahe vergessen. ‚Stock Market Crash’ – längst in der Versenkung verschwunden. ‚Umemployment’ zeigt Bewegung aber noch keine Spitzen und ‚Recovery’ auch nicht.

Bemerkenswert, dass sich die Häufigkeit der Suchworte im Vergleich zu den gleichen Stichworten in Pressemeldungen gelegentlich gegenläufig bewegen.

Einschlägige Stichworte

Financial Crisis

Recovery

Recession

Stock Market Crash

Unemployment

Mortgages

Subprime

Budget Deficit

Obama

Yes, we can

Bush

Michael Jackson

Ein schönes Wochenende!

Kalifornien in Liquiditätsnöten – begibt I.O.U.s – a ‘Promise to Pay’

Karikatur

Nun ist es mal wieder soweit. Zum zweiten Mal in der jüngeren Geschichte begibt der Staat von Kalifornien sog. I.O.U.s (I OWE YOU) – (technisch “registered warrants”), um seine laufenden Verbindlichkeiten mit einem Schuldversprechen „zu bezahlen“.

Ursache dieser Misere ist ein politisches Gerangel um den Staatshaushalt von Kalifornien. Schon seit vielen Wochen hat der Staat von Kalifornien laufende Steuerrückvergütungen und bestimmte Sozialtransfers nicht mehr an seine Bürger ausbezahlt.

Nun zieht der Staat die Notbremse. Aktuell beträgt das Liquiditätsloch für Juli $ 3 Mrd. Für August werden $ 3,5 Mrd. erwartet – dies vor dem Hintergrund eines massiven Budgetdefizits.

Die Kernfrage für die Empfänger dieses Schuldversprechens wird sein, ob ihre jeweilige Bank dieses Zahlungsversprechen diskontiert und wenn ja, zu welchen Konditionen. Die BofA hat breits gemeldet, dass bestehende Kunden die Papiere bei ihr einlösen können. Ein Annahmezwang besteht jedoch nicht, d.h. die I.O.U.s sind kein gesetzliches Zahlungsmittel. Einzelheiten hier.

Die I.O.U.s werden verzinslich sein. Als 1992 die ersten kalifornischen I.O.U.s begeben wurden, trugen diese einen Zinssatz von 5 Prozent – deutlich höher als die damaligen Guthabenzinsen.