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TED-Spread aktualisiert

Mehrere Anfragen kamen den TED-Spread Chart zu aktualisieren:

3 Kommentare

1 Jabberwock - 07.06.2009 um 17:40

Es steht zu befürchten, dass der TED-Spread derzeit durch die http://blog.markt-daten.de/2009/05/24/ketzerisches-zur-zukunft-des-bankgeschaftes/
de facto Garantie der jeweiligen Staaten für ihr Bankensystem ein falsches (weil zu risiko-armes) Bild zeichnet.
Ein Blick auf die http://1.bp.blogspot.com/_8rpY5fQK-UQ/SchQCD7mBYI/AAAAAAAAGQg/F8C9VpXFxJY/s1600-h/spread.png Corporate Bond Spreads z.B. zeigt, dass Investment Grade Bonds immer noch einen Spread verlangen, der rund 3 mal so hoch ist wie der langjährige Durchschnitt. Es ist u.a. diese Diskrepanz auf die das sog. „quantitative easing“ der Zentralbanken abzielt. Ob mit Erfolg wird auch maßgeblich davon abhängen wie die Anleihe-Märkte die gewaltigen öffentlichen Neuemmissionen in 2009 und 2010 „verkraften“ – Something’s Gotta Give!

2 Cordula - 07.06.2009 um 21:36

Stimmt, der rückläufige TED-Spread suggeriert eine Erholung der Bankenlandschaft, die von anderen Zinsspreads nicht bestätigt wird. Mir fehlt das Volumen des Interbankenhandels, dieses würde dann zeigen, dass die Aktivität ziemlich flau ist, da die Zentralbanken die Funktion übernommen haben.

3 Helmut - 08.06.2009 um 13:25

Das Interbankengeschäft ist durch die Staatsgarantien de facto wesentlich risikoärmer geworden, von daher spiegelt der TED Spread die reale Risikosituation im Interbankenhandel wider. Denn ohne staatliche Interventionen hätten wir garkein kein Banksytem mehr und somit auch keinen Handel zwischen den Pleite-Banken.

Die Zinsdifferenzen zwischen Unternehmens- und Staatsanleihen bilden sich am Markt augenscheinlich durch das konjunkturelle Umfeld, namentlich die erwarteten Ausfallwahrscheinlichkeiten. Diese bewegen sich teilweise immer noch auf historisch hohem Niveau.

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