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Haushaltslöcher hinterlassen ihre Spuren

Der in Philadelphia ansässige The Pew Charitable Trusts hat eine Studie veröffentlicht wie 13 US-amerikanische Städte der Rezession begegnen:

Tough Decisions and Limited Options: How Philadelphia and Other Cities are Balancing Budgets in a Time of Recession

Das größte Haushaltsloch offenbart die Autobauerstadt Detroit, die Finanzierungslücke beläuft sich auf 20 Prozent. Zu schaffen macht den Stadtkämmerern sinkende Steuereinnahmen (Einkommensteuer, Verbrauchssteuer, Grund- und Immobiliensteuer). An erster Stelle der Sorgenliste stehen allerdings die fallenden Aktienkurse; diese bewirken eine zu geringe Kapitalisierung der Pensionsfonds, sodass diese bezuschußt  werden müssen.

Ausgabekürzungen wie Erhöhungen der Einnahmen sind vonnöten. Vier dieser 13 Städte erwägen bereits Steuererhöhungen. Einige Städte versuchen ihre Einnahmen mit dem Verkauf oder Leasing öffentlichen Eigentums aufzubessern.
Ausgabekürzungen heißt Reduzierung der kommunalen Leistungen und damit Personalabbau. Schaut man sich an wie die Städte Detroit, Atlanta und Philadelphia bisher ihren Personalstamm reduziert haben, dann droht noch einiges an Ungemach.

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