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US Staatshaushalt: Einnahmen brechen weg

Der US Staatshaushalt im Monat April markierte ein Defizit von -20,91 Mrd. USD nach einem Überschuss von +159,28 Mrd. USD  im Vorjahresmonat. Üblicher Weise gehört der April zu den steuerstärksten Monaten, die einen Überschuss generieren; private Steuerzahlungen werden im April fällig. Im Jahr 2009 machen steigende Ausgaben wie sinkende Einnahmen einen Strich durch die Rechnung.

Die folgende tabellarische Übersicht verdeutlicht die prekäre Situation; verglichen werden die kumulierten Positionen der Finanzjahre 2007/08 mit 2008/09:

Tabelle

So sind die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um -18,9% gesunken, während die Ausgaben um 20,9% gestiegen sind.

Der Einnahmerückgang von 293,6 Mrd. USD liegt zwar grossteils bei der privaten Einkommensteuer (181,2 Mrd. USD), geringer bei der Unternehmenssteuer (100,4 Mrd. USD). Prozentual macht sich der Rückgang allerdings bei der Unternehmenssteuer deutlicher bemerkbar, -58,6% im Vergleich zu -24,2%.
Auf der Ausgabenseite fallen steigende Sozialausgaben sowie Ausgaben im Rahmen der Immobilienkrise ins Gewicht.

Folgender Chart dokumentiert die fallenden, jährlichen Wachstumsraten der privaten Einkommensteuer wie der Unternehmenssteuer:

US Staatshaushalt

Den April als starker Steuermonat spiegelt folgender Chart wider. In den vergangenen knapp 40 Jahren wurde lediglich 1983 zuvor ein Defizit beobachtet. Der April 2009 fällt hier – wie bereits erwähnt – aus der Reihe.

US Staatshaushalt: Aprildefizit im Vergleich

1 Kommentar

1 There Is No Money Left In The World To Buy Anything ? - Seite 12 - Aktienboard - 15.05.2009 um 11:44

[...] There Is No Money Left In The World To Buy Anything ? US Staatshaushalt: Einnahmen brechen weg __________________ Die G7 bringen Billionen zur Rettung des Finanzsystems auf. Gleichzeitig [...]

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