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US Einkaufsmanager für das Dienstleistungsgewerbe besser gelaunt

Ein weiterer Stimmungsindikator mit vollzogener Trendwende scheint der heute publizierte US Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungsgewerbe zu sein. Sukzessive hat der Gesamtindex seit seinem Allzeittief bei 37,4 aus dem November letzten Jahres zugelegt; zuletzt 2,9 Punkte auf 43,7 im April von 40,8 im März. Es wurde im Berichtsmonat April der höchste Stand seit dem Oktober letzten Jahres markiert.

Zu je 25% sind die Subindizes ‘allgemeine Geschäftstätigkeit’,’ Auftragseingänge’, ‘Beschäftigung’ und ‘Zulieferer’ enthalten. Den deutlichsten Anstieg notierten hier die Auftragseingänge mit 8,2 Punkten, gefolgt von dem Beschäftigungsindex mit 4,7 Punkten. Die Indizes stehen bei 47,0 respektive 37,0.
Rechts nebenstehend sind die Subindizes tabellarisch abgebildet.

Der Stimmungsumschwung scheint breitflächig angelegt zu sein; von den 18 Branchen berichteten sieben von einer wachsenden Geschäftstätigkeit. In den letzten Monaten tat dies jeweils nur eine oder zwei Branchen; eine höhere Anzahl wurde zuletzt im September mit 10 Branchen beobachtet.
Im Chart dargestellt ist zum einen die Anzahl der wachsenden Branchen (graue Säulen) wie auch der Gesamtindex (blaue Linie):

US Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe

Letztendlich hat noch kein Subindex die 50-Punkte-Marke überquert, erst diese indiziert ein Wachstum. Die Stimmung ist weiterhin gedrückt, aber das Ausmaß hat sich reduziert, von einer gehobenen Stimmung kann nicht die Rede sein.

1 Kommentar

1 Lars - 06.05.2009 um 23:14

Wenigstens hier kann man noch lesen das die derzeit veröffentlichten Daten immer noch schlecht sind, wenn auch besser als erwartet bzw. zuvor.
Schaut man auf den Markt scheinen wir in der besten aller Welten zu sein.
Auch heute werden wieder “Superdaten” des Arbeitsmarktes gefeiert. Nur etwas über 400.000 verloren gegangene Stellen. Hey klasse, weniger als die erwarteten -650.000.
Es gab Zeiten da sah man schwarz für die Wirtschaft wenn weniger als 200.000 Stellen in den USA n e u geschaffen wurden. Nun ja, ist halt alles eine Frage des Standpunktes

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