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S&P 500: Are you bearish enough?

Angesichts des starken Kursanstiegs in den vergangenen Wochen, stellen sich viele Beobachter des Marktgeschehens am Aktienmarkts die Frage, ob wir es (immer noch) mit einer Bärenmarktrallye oder schon mit einem Bullenmarkt zu tun haben.  Bekannte Kontraindikatoren rufen schon – wenn auch noch zaghaft – das Ende der Baisse aus.

William Hester, CFA bei Hussman Funds, geht der Frage nach, ob sich, ausgehend vom Handelsvolumen an der NYSE, Bärenmarktrallies vom Beginn einer nachhaltigen Hausse unterscheiden lassen.

Im Ergebnis vermisst er beim aktuellen Kursanstieg ein gleichzeitiges Ansteigen des Volumens, um einen echten Bullenmarkt anzuzeigen.

William Hester, Hussman Funds: “Trading Volume Separates Bull Markets from Bear Rallies”

Helmut Wüllenweber

4 Kommentare

1 Anonymous - 26.04.2009 um 17:49

Was passiert wohl mit Aktien und USD wenn Ben B nächste Woche zurücktritt ?. Nur mal so als Gedankenspiel … ;-)

2 ThomasW - 26.04.2009 um 18:57

“Was passiert wohl mit Aktien und USD wenn Ben B nächste Woche zurücktritt ?.”

Ein Paar Aktien werden sich im Preis erhöhen und andere werden billiger.

3 david - 28.04.2009 um 16:14

Der Artikel ist sehr interessant, leider fehlen in den Charts die Daten für die 1930er Jahre. Vor zwei Jahren hätte mich das nicht gestört, wenn man sich aber die haarsträubende Volatilität in 2008 ansieht, dann ist klar, dass die 30er Jahre der Maßstab sind an dem man diese Baisse messen muss. Kostolany, einer der die 30er Jahre spekulierend miterlebt hat, meinte mal, dass es ihn immer wundert, wenn die Leute sagten der Markt müsse mit viel Volumen ansteigen damit eine Rally als gesund eingeschätzt werden könne. Wenn alle schon gleich am Beginn eines Anstiegs kauften, wäre ja niemand mehr übrig der die Rally weiter mit Käufen antreiben könne. Das mal als anekdotisches Gegenargument zu Hesters Artikel.

4 Frank - 29.04.2009 um 14:12

Der Artikel ist in der Tat sehr interessant. Ich bin auch der Meinung das der übergeordnete Bärenmarkt noch bis 2010 dominieren wird. Gerade wenn man sich vor Augen führt, dass eigige Quartalsergebnisse nur aufgrund von verheißungsvollen Zukunftseinschätzungen der Unternehmen bei schlechten aktuellen Zahlen positiv vom Markt bewertet wurden – kann man an der Nachhaltigkeit des kürzlichen Aufschwungs schon zweifeln.

Betrachtet man den aktuellen Sachverhalt im Preis-Mengen Diagramm, so kommt man zum Schluss, dass ein Kursanstieg bei geringen Volumen im Endeffekt nichts anderes bedeutet als die Verschiebung der Angebotskurve nach links. (bei einer konstanten Nachfragekurve).

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