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Hier hat noch einer das Gefühl diese “Krise” ist kein Zufall

und für die sogenannte Elite absolut keine Krise : Bill Moyers und Simon Johnson

KID Konjunktur-Indikator Deutschland im Februar 2009

Die Stimmungwende

Kurz, knapp und klar: Die Stimmungswende ist da!
Die vergangenen vier Wochen brachten, wie lange erwartet und vorhergesagt, ein regelrechtes Feuerwerk an positiven Überraschungen bei Stimmungsumfragen und Sentimentdaten. Selbst die zunächst skeptisch kommentierenden Medien kamen nicht umhin, schließlich verwundert von einer “plötzlichen Aufhellung” zu sprechen. Somit erleben wir momentan das naturgegeben “positive Überraschungspotential” nach einem intensiv durchlebten emotionalen Tiefpunkt: Die Stimmung dreht – und somit droht allen Pessimisten, Schwarzsehern und Miesmachern tatsächlich ein unerwartet sonniger Frühling 2009!

Die “Krise” scheint damit ausgestanden. Es besteht real die Möglichkeit, das jetzt entstandene “sentimentale Time-Gap” als Chance zur Stabilisierung mit anschliessend baldiger Aufwärtswende zurück zur realwirtschaftlichen Normalität zu nutzen. Gefahr droht dieser zyklischen, fast schon selbsttätig konstruktiven Entwicklung ausgerechnet von den vielen verspäteten, wie üblich nur trendfolgenden und trendfortschreibenden “Propheten des Untergangs”. Die Medien werden teils nicht müde, jetzt mit Zeitversatz eintreffende harte Daten der jüngeren Vergangenheit, mit dramatischen Headlines garniert, weiter in eine düstere Zukunft fortzuschreiben. Angst ist stets ein schlechter Berater – in der momentan sensiblen Stimmungslage kann sie zum gefährlichen Bumerang werden. Der chronische Pessimist wird zum Karusselbremser, der den natürlichen zyklischen Schwungimpuls auf die Wirtschaft nach besten Kräften destruktiv zu verhindern sucht. Bildlich gesprochen gleicht er dem Trampeltier, das ohne Weitblick und Verstand mit schweren Winterstiefeln durch die ersten Schneeglöckchen und die jetzt schon keimenden Krokusse und andere bunte Frühlingsboten stampft.

KID Konjunkturindikator Deutschland

hier geht es weiter …

US Immobilienmarkt: der Tisch ist bereitet

'Composite Housing Affordability Index' Der US Immobilienmakler-Verband NAR publizierte den ‘Composite Housing Affordability Index’ mit 158,8 im Dezember auf einem Allzeithoch. Seit dem Tief im Juli 2006 hat sich der Gesamtindex sukzessive erholt – siehe Chart rechts.
Nach dem Einbruch der Hauspreise im Westen manifestiert sich dort die Erholung am deutlichsten; die jährliche Wachstumsrate im Westen notiert bei +60,7%, während die landesweite Rate bei +29,1% liegt.

Der Index gibt an, inwiefern es sich eine Durchschnittsfamilie leisten, kann ein Haus zu erwerben. Je höher der Index steht, desto leichter fällt dieses Unterfangen. In den Index geht der Hypothekenzinssatz, das durchschnittliche Einkommen sowie der Häuserpreis mit ein. Der sinkende Hypothekenzinssatz wie Häuserpreis haben das seinige bewirkt.

Die Zinsbelastung auf das Einkommen bezogen, ergibt mit 15,7% den niedrigsten Anteil seit Bestehen der Zeitreihe (1989). Im nachfolgenden Chart ist die Zinsbelastung (blaue Linie, li.) gegen die 30-jährigen, festverzinslichten Hypothekenzinsen (rote Linie, r.) aufgetragen.

Zinsbelastung/Hypothekenzinsen

Jetzt fehlen noch die hungrigen Esser (Immobilienkäufer).

US Staatshaushalt: sinkende Einnahmen, exponentiell steigende Ausgaben

Die jüngst veröffentlichten Daten zum US Staatshaushalt (Monthly Treasury Statement) ergaben für den Januar ein Defizit von -83,82 Mrd. US-Dollar nach einem Überschuss von + 17,84 Mrd. US-Dollar im Vorjahresmonat.

Die sinkenden Einnahmen (blau) wie auch die rasant steigenden Ausgaben sind in folgendem Chart dargestellt; die monatlichen Fluktuationen glättet der 12-Monatstrend:

US Staatshaushalt: Einnahmen/Ausgaben

Da die Einzelpositionen von Monat zum Monat stark differieren, lassen sich sinnvollerweise die kumulierten Positionen der Fiskaljahre miteinander vergleichen. Die Monate Oktober bis Januar des Fiskaljahres 2008/2009 ergaben für die Ausgaben einen Anstieg von +41,3% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zeitgleich schrumpften die Einnahmen um -10,2%.

 TabelleNebenstehende Tabelle vergleicht jeweils den Zeitraum Okt. – Jan.; ins Auge fällt vor allem der Zuwachs der “Commerce and housing credit“, also der Hilfsmaßnahmen für den notleidenden Immobilienmarkt, von 1,69 Mrd. US-Dollar auf 311,5 Mrd. US-Dollar.

Ins Gewicht fallen weiter steigende Sozialausgaben. Bei einem sinkenden Zinssatz lagen die Zinsausgaben deutlich unter denen des Vorjahreszeitraumes.

Auf der Einnahmenseite halbierten sich die Einkünfte der Unternehmenssteuer nahezu (-44,3%). Die Einkommenseinbußen der privaten Einkommensteuer lag nominal in vergleichbarer Höhe, in Anbetracht der deutlich größeren Gesamtposition, lag der prozentuale Rückgang bei -10,1%.

.Die jährlichen Wachstumsraten der gleitenden 12-Monatsdurchschnitte sind für die Unternehmenssteuer (dunkelblaue Linie) und der privaten Einkommensteuer (gelbe Linie) abgebildet:

jährlichen Wachstumsraten der Unternehmenssteuer/Einkommensteuer

Die Vergütungen der US Bankster

Soviel kann man verdienen wenn man die Banken dieser Welt ruiniert :

Bank CEO Compensation, 2005 2006 2007 3-Year Total (in million dollars)

Goldman Sachs   Lloyd Blankfein $30.84 / $43.87 / $27.97 // $102.67

JPMorgan Chase   Jamie Dimon $22.30 / $67.57 / $15.86 // $105.73

Bank of NY Mellon   Robert Kelly n/a / $18.15 / $14.35 // $32.50

Bank of America   Ken Lewis $19.10 / $85.26 / $17.03 // $121.39

State Street   Ronald Logue $18.08 / $16.94 / $8.23 // $43.25

Morgan Stanley   John Mack $9.22 / $37.35 / $68.61 // $115.18

Citigroup  Vikram Pandit n/a / n/a / $3.16 // $3.16

Wells Fargo   John Stumpf $12.54 / $14.88 / $9.53 // $36.95

Wenn man die Senatsanhörungen der letzten Tage im TV gesehen hat weiß man eigentlich was los ist. Wahrscheinlich haben die Herren Kenntnis einiger für die Politiker unangehmer Details Eine Hand wäscht die andere. Verstehe langsam warum Stalin bei den Russen wieder so  beliebt ist …

Auktionsergebnisse von Bundesanleihen

Die Finanzagentur Bundesrepublik Deutschland, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, ist bekanntlich damit beauftragt, die Auszahlungen von Bundeswertpapieren (Zins und Tilgung) durch die Ausgabe von neuen Papieren zu finanzieren.

Grafisch dargestellt sind die Ergebnisse der Bemühungen seitens der Finanzagentur bei der Versteigerung von Bundesanleihen und Bundesobligationen.

Zuteilungsquote (Zuteilungsvolumen / Bietvolumen)

sowie: Bietquote (Bietvolumen / Emmisionsvolumen)

Ergänzung am13.02.2009:

Anläßlich des Kommentars durch ThomasW  vom 13.02.2009 um 8:23 ergänze ich meinen Beitrag mit Wochencharts des Bund Future inklusive einiger der oben gezeigten Auktions-Indikatoren, um einen “tieferen Einblick in den Bundfuture Handel” zu gewährleisten. :-)

Der letzte Indikator zeigt den prozentualen Anteil der Gebote ohne Angabe eines Kurs- bzw. Renditelimits (bestens) am Bietvolumen insgesamt.

Helmut Wüllenweber

Russische Banken möchten Bailout, allerdings von den Kollegen

im Westen :

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&sid=alPjXPhMXyvk

Feb. 10 (Bloomberg) — The euro fell against the dollar and the yen after Russian banks asked the government to moderate talks with foreign creditors on $400 billion of loans, adding to speculation financial turmoil in Europe is worsening.

Financial Coup d’Etat

Catherine Austin Fitts :

In the fall of 2001 I attended a private investment conference in London to give a paper, The Myth of the Rule of Law or How the Money Works: The Destruction of Hamilton Securities Group.

The presentation documented my experience with a Washington-Wall Street partnership that had:

  • Engineered a fraudulent housing and debt bubble;
  • Illegally shifted vast amounts of capital out of the U.S.;
  • Used “privitization” as form or piracy – a pretext to move government assets to private investors at below-market prices and then shift private liabilities back to government at no cost to the private liability holder.

Other presenters at the conference included distinguished reporters covering privatization in Eastern Europe and Russia. As the portraits of British ancestors stared down upon us, we listened to story after story of global privatization throughout the 1990s in the Americas, Europe, and Asia.

Slowly, as the pieces fit together, we shared a horrifying epiphany: the banks, corporations and investors acting in each global region were the exact same players. They were a relatively small group that reappeared again and again in Russia, Eastern Europe, and Asia accompanied by the same well-known accounting firms and law firms.

Clearly, there was a global financial coup d’etat underway.  more

US Arbeitsmarkt im Januar 2009

StellenabbauDer Stellenabbau im Januar kam nun den dritten Monat infolge bei nahezu 600 Tsd. ein. Nach revidierten -577 Tsd. (zuvor: -524 Tsd.) publizierte das BLS 598 Tsd. vernichtete Stellen. Die Anzahl der Beschäftigten schrumpft im Jahresvergleich mit zunehmender Geschwindigkeit, zuletzt um -2,5% zum Vorjahresmonat, der höchsten Rate seit November 1982 (-2,6%).
Im Januar war vorzugsweise das produzierte Gewerbe getroffen; so das Baugewerbe mit -111 Tsd. und das verarbeitende Gewerbe mit -207 Tsd. Stellen. Da laut BLS im Gesundheitswesen Stellen geschaffen wurden (+ 54 Tsd.) hielt sich der Dienstleistungssektor mit -279 Tsd. Stellen.
Die Zeitreihe wurde einer alljährlichen Revision unterzogen; insgesamt wurde  die Beschäftigtenzahl tendenziell nach unten revidiert. Das Ergebnis ist in dem rechts nebenstehenden Chart zu sehen.

US ArbeitslosenquoteDie offizielle Arbeitslosenquote lag mit 7,6% nach zuvor 7,2% auf dem höchsten Niveau seit September 1992 (ebenfalls 7,6%).
Nebenstehend ist diese zusammen mit der vom Gnom bereits erwähnten alternativen Arbeitslosenquote abgebildet. Mit 13,9% wurde das Allzeithoch des Vormonats ausgebaut.

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Am interessantesten erscheinen mir wieder die zwei folgenden Charts. Zum einen ist der Anteil der ‘Jobloser’, also die Menschen die arbeitslos sind, da sie ihre Stelle verloren haben, mit 61,1% auf den drittgrößten je gemessenen Stand geklettert. Nur der Oktober und November 1982 lagen geringfügig höher. Diese Daten haben zur Arbeitslosenquote eine Vorlaufzeit von ein paar Monaten; wir dürfen gespannt sein, wie weit die Quote noch läuft.

Die Korrelation ist in folgendem Chart zu beobachten:

Markant ist die rückläufige Arbeitszeit. Die Wochenarbeitszeit liegt für den gesamten Beschäftigungssektor bei 33,3 Stunden. Die jährliche Wachstumsrate der aggregierten Wochenarbeitszeit stürzt weiter ab; -4,6% im Jahresvergleich. Dieser Tatbestand ist immerhin dafür verantwortlich, dass die US Produktivität schwarze Zahlen schreibt. Das diese Woche gemeldete Produktivitätswunder (Gesamtproduktion pro Arbeitsstunde) von + 3,2% für das vierte Quartal 2008 kam letztendlich zu Stande, da bei sinkender Produktion die Arbeitszeit sank, sprich Menschen entlassen wurden.

Zur aggregierten Wochenarbeitszeit:

Fazit:

Der Arbeitsmarktbericht weist keinerlei Erholungstendenzen auf.  Zusammengenommen haben seit Rezessionsbeginn 3,5 Mio. Menschen ihren Job verloren oder arbeiten zunehmend bei geringerer Stundenzahl.

US Arbeitslosenstatistik U6 13,9 %

Schon mal vorab... ;-) 

U-6 Total unemployed, plus all marginally attached
       workers, plus total employed part time for
       economic reasons, as a percent of the civilian
       labor force plus all marginally attached workers..
NSA Jan08 9,9%  Jan 2009 15.4%      SA Jan08 9,0   Jan09 13.9 %

Harry Markopolos vs. Bernard Madoff: Ein Mann blickt durch

Der Fondsmanager Harry Markopolos hat bekanntlich seit Jahren vergeblich versucht, die Beamten von der SEC davon zu überzeugen, dass Madoff ein Betrüger ist. “Ich habe ihnen das größte Schneeballsystem der Geschichte in Geschenkpapier verpackt geliefert, aber irgendwie machten sie sich nicht die Mühe für anständige und gründliche Ermittlungen”. Markopolos hatte sich mit Madoff beschäftigt, weil man ihn aufgefordert hatte, die Investmentstrategien von Madoff nachzubilden.

Weiterhin gibt er in seiner Anhörung in Washington zu Protokoll, dass er innerhalb von fünf Minuten gewusst habe, dass Madoff ein Betrüger sei. Weitere vier Stunden mit genauerer Prüfung der Gewinnentwicklung und Zahlen hätten seine Vermutungen bestätigt.

Wie geht das denn? Alle Welt fällt auf Mr. Madoff herein, aber Harry holt schon mal den Gefängnis-Wagen für Madoof? Ist Herr Markopolos unglaubwürdig? Nein, der Mann versteht einfach nur sein Geschäft! Man braucht wirklich nicht länger als fünf Minuten mit einem solchen Chart wie Madoof es simuliert hat, zu verbringen, weil es solche Kursverläufe von risikobehafteten Anlagen nicht geben kann.

Siehe dazu die simulierte Kapitalkurve des Herrn Madoff, am Beispiel des Hedge Funds “Fairfield Sentry Fund”, der zu hundert Prozent in das Madoff System investiert war. Ein solcher Kurvenverlauf hätte jeden Investmentprofi stutzig machen müssen, weil es solche Kursverläufe von risikobehafteten Anlagen nicht geben kann! Die Grafik stammt aus dem sehr lesenswerten Anlagekommentar der Wegelin Bank. Ponzi regiert

Die Abbildung einer solchen Kapitalkurve ist nicht sonderlich aufwendig. Diejenige von Phönix Kapitalvernichtungsmanagement sah übrigens sehr ähnlich aus. Ein Vorschlag meinerseits zur künstlerischen Gestaltung einer Kapitalkurve: Anfragen bezüglich der gezeigten Handelsstrategie, richten Sie bitte an mein Büro auf den Cayman Islands. :-)

Die Urangst des Anlegers vor dem bunten Nichts

Der Regisseur Sebastian Schipper äußert sich über das Filmemachen gegenüber der FAZ  (Über die Urangst des Filmemachers vor dem bunten Nichts) wie folgt: “Um dieses seltsame Geschäft ansatzweise zu erklären, sage ich: Na ja, du musst dir vorstellen, es kostet wahnsinnig viel Geld, es hat ganz viel mit Träumen und Sehnsüchten [im Falle Madoff: Gier] zu tun – und am Ende ist es nichts weiter als buntes Licht, [nichts weiter als heisse Luft] das auf eine Wand fällt. Sonst ist nichts. Es ist erst was, wenn es in den Köpfen der Leute [Anleger] zu etwas wird.” Hans-Christian Schmid ergänzt: “Ich stelle mir manchmal die Frage, wie das wäre, wenn man mit seinem eigenen Geld losziehen müsste.” Diese Frage sollte sich mancher Vermögensverwalter sicherlich auch ab und zu stellen.

Fazit

Betrügerische Schneeballsystemen wie Madoff oder Phönix waren relativ leicht zu durchschauen, anders sieht es allerdings aus, bei impliziten Ponzi Schemen mit Potential zur Bösartigkeit, wie zum Beispiel Staatsanleihen. Es bleibt zu hoffen, dass sich eigene Kapitalanlagen bei Banken, in Fonds oder festverzinslichen Papieren, die man heute noch als sicher erachtet, nicht als bösartiges Ponzi System entpuppen werden.

Helmut Wüllenweber

Trichet und die EZB sind verkündete heute

in exzellentem Englisch, daß der heroische Kampf der EZB gegen unsere Inflationserwartungen gewonnen wurde !!!

Aber  sie werden trotzdem die Infla genau mit Argusaugen beobachten . ( er wird schon wissen warum )

Ausserdem sind die Verbraucher durch die niedrigen Rohstoffpreise stark entlastet und das gibt berechtigten Anlass zu Hoffnung oder anders gesagt  jetzt wird alles gut ….

Das heisst EU LKW Hersteller zB. würden jetzt viel mehr Profit machen wenn ihre Kunden, die jetzt leider wegen der niedrigen Rohstoffpreise keine LKWs mehr brauchen,  mal wieder was bestellen würden.

Was für ein Kraut rauchen diese Armleuchter eigentlich ????

Das Januarbarometer am Beispiel des S&P 500

Bekanntlich hat der amerikanische Aktienmarkt im Januar diesen Jahres, die schlechteste Wertentwicklung des ersten Börsenmonats die jemals gemessen wurde verzeichnet. Für die weitere Kursentwicklung des Jahres sei, so liest man, somit nichts Gutes zu erwarten.

Die nachfolgende Grafik erklärt die Beliebtheit des Januar-Indikators. Man erkennt, daß mit wenigen Ausnahmen, die Wertentwicklung im Januar und die Wertentwicklung zum Ende des Jahres in die gleiche Richtung gezeigt haben.


Im dargestellten Zeitraum seit 1970 ist der S&P ein einziges mal (2001) zum Jahresende deutlich ins Minus gerutscht, nachdem der Januar eine positive Tendenz aufgezeigt hatte. Lediglich zweimal, in den Jahren 1982 und 2003, hat man eine signifikante Aufwärtsbewegung von mehr als 4 Prozent verpasst, sofern man auf das Januar-Barometer vertraut hat.

Damit dürfte dieser Indikator wahrscheinlich noch zuverlässiger sein als der Super-Bowl-Indikator.

In der nachfolgenden Grafik ist die Bewegung des S&P 500 gegenüber dem Jahresschlusskurs dargestellt. Zum einen, der maximale Kursanstieg, also die Bewegung vom 31.12 zum nachfolgenden Jahreshoch, desgleichen der maximale Kursrückgang zum Jahrestief gegenüber dem Kurs vom 31.12. Die Wertentwicklung des Januar sowie die Veränderung zum Vorjahr komplettieren diese Grafik.

Aus dieser Darstellung kann man ablesen, wie weit der Markt nach einem positiven oder negativen Januar-Verlauf (gelbe Balken) gestiegen (blau) bzw. gefallen (rot) ist. Es ist festzustellen, daß in der jüngeren Historie, die Kursbewegung im Januar oftmals nur sehr gering war und damit eher zufällig eine Indikation ausgelöst hat.

Die Differenz zwischen dem eingezeichneten weißen Punkt (Jahresperformance) und dem Ende des gelben Balkens ist die Kursbewegung, die ein Investor in den Monaten Februar bis Dezember zu verzeichnen hatte.

Helmut Wüllenweber

Willem Buiter Yes we can !!!

Impending bankruptcy of the government of California

The world’s eighth largest economy started issuing IOU (I-owe-you) vouchers instead of checks Monday as an ongoing budget battle and a 42-billion-dollar deficit left the state without enough cash to meet its commitments.

Governor Arnold Schwarzenegger ( kein economic girlie man !) was meeting with legislators in a bid to resolve the standoff that has prevented the state from passing a budget. State comptroller John Ching has warned that the state could completely run out of cash by the end of this month if a solution is not found.

On Friday tens of thousands of state workers will begin taking two days a month of forced leave without pay.