The S&P Gets Its Earnings Wrong
Im Wall Street Journal hat Jeremy Siegel, Finanzprofessor an der University of Pennsylvania’s Wharton School, einen interessanten Aufsatz zu den von Standard & Poor’s berechneten und im KGV verwendeten Gewinnen publiziert.
Demnach schockierte S&P Investoren mit der Nachricht, dass im vierten Quartal 2008 erstmals seit dem die ‘reported earnings’ veröffentlicht werden (1936) diese negativ ausfallen werden. Des weiteren wird mit weniger als 40 US-Dollar Gewinnen pro Aktie gerechnet, somit läge das KGV oberhalb von 20, weit über dem historischen Durchschnitt von 15.
Siegel führt nun an, dass S&P diese ‘aggregierten Gewinne’ einfach aufsummiert und nicht in Relation zur Marktkapitalisierung des Unternehmens stellt. Somit werden diese verfälscht, da hohe Verluste kleinerer Firmen diese ‘aggregierten Gewinne’ in die Verlustzone bringen und letztendlich das berechnete KGV für den S&P500 fälschlicherweise zu hoch sei.
Aktien seien auf ihrem aktuellen Niveau deutlich preiswerter als weitestgehend gedacht.
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