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US Immobilienmarkt: S&P/Case-Shiller® Home Price Indizes

Für den Dezember 2008 beschleunigte sich erneut die Abwärtsbewegung der Immobilienpreise.

TabelleDie S&P/Case-Shiller® Home Price Indizes markierten neue Allzeittiefs; der Composite-10 bei -19,2% und der Composite-20 bei -18,5% im Vergleich zum Vorjahresstand.

Im November wurden noch -19,1% respektive -18,2% publiziert.

Erfasst werden jeweils 10 bzw. 20 Metropolen.

Im Composite-20 notierten 13 von 20 regionalen Indizes auf einem neuen Allzeittief.

Erneut war der Rückgang in Phoenix (Arizona) mit -34,0% am deutlichsten.

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Der Index Composite-20 hat seit seinem Allzeithoch bei 206,52 im August 2006 27,0% abgegeben. Zieht man in Rechnung, dass der Index zu Beginn 2000 bei einer 100 startete, liegt der Abbau bei rund 50%.

Folgender Chart zeigt zum einen den Indexstand (hellblau) wie auch die jährliche Veränderungsrate (dunkelblau):

Immobilienpreise

Die weltweit längste Immobilienhistorie stammt aus Amsterdam, der Herengracht Index (1628-1973).

In nominalen Preisen wurde die größte Korrektur in den Jahren 1778-1814 mit -71% gesehen; im Anschluss wurde dann die größte Expansion mit 555% in den Jahren 1814 bis 1920 beobachtet. Der Wertverlust lag real bei -79%, während sich der reale Zuwachs bei + 240% befand.

Die beiden schlechtesten Jahre waren 1634/5 mit -62%, die beiden besten Jahre waren 1632/3 mit 51% (jeweils nominal).

Jetzt fehlt nur noch das Bild dazu ;-)

langfristige Immobilienpreise (Amsterdam - Herengracht)

US Verbrauchervertrauen liegt darnieder

Das Verbrauchervertrauen nach Lesart des Conference Boards markierte im Februar nach einer kurzen Verschnaufpause heute ein neues Allzeittief bei 25,0 Punkten nach revidierten 37,4 Punkten im Vormonat (die Index-Historie begann 1967) – siehe Chart weiter unten.

Die aktuelle Konjunkturlage wird erneut düster eingeschätzt; der dazugehörige Index sank von 29,7 auf 21,2.

Der Ausblick wird geprägt von zunehmenden Sorgen hinsichtlich der allgemeinen wirtschaftlichen Tätigkeit, der Beschäftigungslage und des eigenen Einkommens. Der Erwartungsindex fiel daher um 15,0 Punkte von 42,5 auf 27,5 auf ein neues Allzeittief.
Die Inflationserwartungen stiegen wieder leicht nach dem sie sich in den vergangenen Monaten beruhigt hatten.

Das Conference Board erwartet demnach eine Ausweitung der Rezession im ersten Quartal 2009. Nicht nur wird die aktuelle Konjunkturlage schlechter eingeschätzt, die Verbraucher erwarten auch keine Erholung in den nächsten sechs Monaten.

Verbrauchervertrauen nach Lesart des Conference Boards