Hier hat noch einer das Gefühl diese “Krise” ist kein Zufall
und für die sogenannte Elite absolut keine Krise : Bill Moyers und Simon Johnson
und für die sogenannte Elite absolut keine Krise : Bill Moyers und Simon Johnson
Kurz, knapp und klar: Die Stimmungswende ist da!
Die vergangenen vier Wochen brachten, wie lange erwartet und vorhergesagt, ein regelrechtes Feuerwerk an positiven Überraschungen bei Stimmungsumfragen und Sentimentdaten. Selbst die zunächst skeptisch kommentierenden Medien kamen nicht umhin, schließlich verwundert von einer “plötzlichen Aufhellung” zu sprechen. Somit erleben wir momentan das naturgegeben “positive Überraschungspotential” nach einem intensiv durchlebten emotionalen Tiefpunkt: Die Stimmung dreht – und somit droht allen Pessimisten, Schwarzsehern und Miesmachern tatsächlich ein unerwartet sonniger Frühling 2009!
Die “Krise” scheint damit ausgestanden. Es besteht real die Möglichkeit, das jetzt entstandene “sentimentale Time-Gap” als Chance zur Stabilisierung mit anschliessend baldiger Aufwärtswende zurück zur realwirtschaftlichen Normalität zu nutzen. Gefahr droht dieser zyklischen, fast schon selbsttätig konstruktiven Entwicklung ausgerechnet von den vielen verspäteten, wie üblich nur trendfolgenden und trendfortschreibenden “Propheten des Untergangs”. Die Medien werden teils nicht müde, jetzt mit Zeitversatz eintreffende harte Daten der jüngeren Vergangenheit, mit dramatischen Headlines garniert, weiter in eine düstere Zukunft fortzuschreiben. Angst ist stets ein schlechter Berater – in der momentan sensiblen Stimmungslage kann sie zum gefährlichen Bumerang werden. Der chronische Pessimist wird zum Karusselbremser, der den natürlichen zyklischen Schwungimpuls auf die Wirtschaft nach besten Kräften destruktiv zu verhindern sucht. Bildlich gesprochen gleicht er dem Trampeltier, das ohne Weitblick und Verstand mit schweren Winterstiefeln durch die ersten Schneeglöckchen und die jetzt schon keimenden Krokusse und andere bunte Frühlingsboten stampft.

Der US Immobilienmakler-Verband NAR publizierte den ‘Composite Housing Affordability Index’ mit 158,8 im Dezember auf einem Allzeithoch. Seit dem Tief im Juli 2006 hat sich der Gesamtindex sukzessive erholt – siehe Chart rechts.
Nach dem Einbruch der Hauspreise im Westen manifestiert sich dort die Erholung am deutlichsten; die jährliche Wachstumsrate im Westen notiert bei +60,7%, während die landesweite Rate bei +29,1% liegt.
Der Index gibt an, inwiefern es sich eine Durchschnittsfamilie leisten, kann ein Haus zu erwerben. Je höher der Index steht, desto leichter fällt dieses Unterfangen. In den Index geht der Hypothekenzinssatz, das durchschnittliche Einkommen sowie der Häuserpreis mit ein. Der sinkende Hypothekenzinssatz wie Häuserpreis haben das seinige bewirkt.
Die Zinsbelastung auf das Einkommen bezogen, ergibt mit 15,7% den niedrigsten Anteil seit Bestehen der Zeitreihe (1989). Im nachfolgenden Chart ist die Zinsbelastung (blaue Linie, li.) gegen die 30-jährigen, festverzinslichten Hypothekenzinsen (rote Linie, r.) aufgetragen.

Jetzt fehlen noch die hungrigen Esser (Immobilienkäufer).