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US Staatshaushalt: sinkende Einnahmen, exponentiell steigende Ausgaben

Die jüngst veröffentlichten Daten zum US Staatshaushalt (Monthly Treasury Statement) ergaben für den Januar ein Defizit von -83,82 Mrd. US-Dollar nach einem Überschuss von + 17,84 Mrd. US-Dollar im Vorjahresmonat.

Die sinkenden Einnahmen (blau) wie auch die rasant steigenden Ausgaben sind in folgendem Chart dargestellt; die monatlichen Fluktuationen glättet der 12-Monatstrend:

US Staatshaushalt: Einnahmen/Ausgaben

Da die Einzelpositionen von Monat zum Monat stark differieren, lassen sich sinnvollerweise die kumulierten Positionen der Fiskaljahre miteinander vergleichen. Die Monate Oktober bis Januar des Fiskaljahres 2008/2009 ergaben für die Ausgaben einen Anstieg von +41,3% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zeitgleich schrumpften die Einnahmen um -10,2%.

 TabelleNebenstehende Tabelle vergleicht jeweils den Zeitraum Okt. – Jan.; ins Auge fällt vor allem der Zuwachs der “Commerce and housing credit“, also der Hilfsmaßnahmen für den notleidenden Immobilienmarkt, von 1,69 Mrd. US-Dollar auf 311,5 Mrd. US-Dollar.

Ins Gewicht fallen weiter steigende Sozialausgaben. Bei einem sinkenden Zinssatz lagen die Zinsausgaben deutlich unter denen des Vorjahreszeitraumes.

Auf der Einnahmenseite halbierten sich die Einkünfte der Unternehmenssteuer nahezu (-44,3%). Die Einkommenseinbußen der privaten Einkommensteuer lag nominal in vergleichbarer Höhe, in Anbetracht der deutlich größeren Gesamtposition, lag der prozentuale Rückgang bei -10,1%.

.Die jährlichen Wachstumsraten der gleitenden 12-Monatsdurchschnitte sind für die Unternehmenssteuer (dunkelblaue Linie) und der privaten Einkommensteuer (gelbe Linie) abgebildet:

jährlichen Wachstumsraten der Unternehmenssteuer/Einkommensteuer

Die Vergütungen der US Bankster

Soviel kann man verdienen wenn man die Banken dieser Welt ruiniert :

Bank CEO Compensation, 2005 2006 2007 3-Year Total (in million dollars)

Goldman Sachs   Lloyd Blankfein $30.84 / $43.87 / $27.97 // $102.67

JPMorgan Chase   Jamie Dimon $22.30 / $67.57 / $15.86 // $105.73

Bank of NY Mellon   Robert Kelly n/a / $18.15 / $14.35 // $32.50

Bank of America   Ken Lewis $19.10 / $85.26 / $17.03 // $121.39

State Street   Ronald Logue $18.08 / $16.94 / $8.23 // $43.25

Morgan Stanley   John Mack $9.22 / $37.35 / $68.61 // $115.18

Citigroup  Vikram Pandit n/a / n/a / $3.16 // $3.16

Wells Fargo   John Stumpf $12.54 / $14.88 / $9.53 // $36.95

Wenn man die Senatsanhörungen der letzten Tage im TV gesehen hat weiß man eigentlich was los ist. Wahrscheinlich haben die Herren Kenntnis einiger für die Politiker unangehmer Details Eine Hand wäscht die andere. Verstehe langsam warum Stalin bei den Russen wieder so  beliebt ist …