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Zinsdifferenz und Kapazitätsauslastung

Eine gewisse Korrelation zwischen der Zinsdifferenz von US Staatsanleihen und Unternehmensanleihen mittlerer Bonität (Moddys BAA) und der Kapazitätsauslastung ist nicht von der Hand zu weisen. Die Renditen am amerikanischen Rentenmarkt spiegeln eindeutig die Erwartung einer sehr starken Abkühlung der US Wirtschaft wider, wobei das Ausmaß der jüngst zu beobachtenden Ausweitung dieser Zinsdifferenz als irrationale Übertreibung anzusehen ist.

Helmut Wüllenweber

2 Kommentare

1 Oxygen - 01.02.2009 um 18:18

Helmut Danke für die Grafik!!

Ihre Beiträge sind sehr aufschlussreich und werden meinerseits stets gern gelesen.

Eigentlich spricht die Grafik für sich
und entbehrt somit jedem Kommentar, allerdings denke ich dass der hohe Spread diesmal nicht nur durch die Angst vor Unternehmenspleiten verursacht wurde sondern viel mehr durch überschüssige Liqidität der Banken, das von der FED geflossene Geld wurde, statt es an Unternehmen als Kredite zu verteilen, wieder in Staatsanleihen angelegt was den Spread zusätzlich drückte.
Dennoch sehe ich darin ein positives Zeichen, viele Investoren sind durch die Premiums auf US Staatsanleihen abgeschreckt und wenden sich nun verstärkt Unternehmensanleihen zu, das gibt Unternehmen die Möglichkeit sich am Anleihmarkt frisches Kapital zu holen ohne auf die Banken angewiesen zu sein.

2 Helmut - 03.02.2009 um 13:23

@Oxygen

Danke für die Blumen. You are either in front of Markt-Daten.de or behind.

:-)

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