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Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung rückläufig

Die Schlangen von den Arbeitsämtern in Amerika werden kürzer. Das kann man, auch wenn eine Schwalbe  noch keinen Sommer macht, positiv vermerken.

Helmut Wüllenweber

9 Kommentare

1 Der Gnom aus Kapstadt - 08.01.2009 um 18:26

Continuing claims continue to swell, up 101,000 to 4.611 million for the worst level since 1982. The 4-week average rose 45,000 to 4.470 million, also the highest level since 1982.

2 Helmut - 08.01.2009 um 18:36

@Der Gnom aus Kapstadt

Eine so hohe Anzahl bei den registrierten Arbeitslosen ist gegen “Ende” einer größeren Rezession, siehe zum Beispiel die Ölkrise, nicht außergewöhnlich.

3 Cordula - 08.01.2009 um 20:01

Hmmm, immer wieder das Gleiche …

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben ;-)
Hatte mir den Chart auch schon angeguckt. Interessant dabei ist die Divergenz; mal schauen, welche Entwicklung sich durchsetzt. Zu beachten ist allerdings, dass die Saisonbereinigung der Erstanträge über die Feiertage häufig Kapriolen schlägt.

Grüße
Cordula

4 noch einer - 08.01.2009 um 23:25

Denen sind in Ohio, N.Y. und North Carolina die Rechner abgestürzt.
http://www.azstarnet.com/news/274809

5 Der Gnom aus Kapstadt - 09.01.2009 um 8:21

Danke @noch einer

Dieser Rechner Crash könnte natürlich auch die heutigen AL Zahlen stark “verbessern” …

6 Der Gnom aus Kapstadt - 09.01.2009 um 8:30

Die wahre AL Zahl :
For November, U6 – Total unemployed, plus all marginally attached workers, plus total employed part
time for economic reasons, as a percent of the civilian labor force plus all marginally attached workers -
hit 12.5%. If ‘discourage workers’ (unemployed > 1 year) were counted, the rate would be much higher.
und Great Depression jobs parallel may not be far flung Figures collected for Reuters by John
Williams, from the electronic newsletter Shadowstats.com, suggest that, while we are not there yet, the
comparison is not as outlandish as it might initially seem. By his count, if unemployment were still tallied
the way it was in the 1930s, today’s jobless rate would be closer to 16.5 percent — more than double the
stated rate. http://www.reuters.com/article/newsOne/idUSTRE5077TM20090109

7 Aramis - 10.01.2009 um 17:02

Hallo,

die 3 Bundesstaaten haben eine Bevölkerung von ca 38-39 Mio, was ungefähr 13% der US Population ausmacht.

Selbst wenn man diese 3 Staaten nicht mitgezählt hat, wobei ich eher davon ausgehe dass höchstens nur ein Teil davon nicht berücksichtigt wurde, so käme man auf 60.000 Anträge mehr als angegeben, vorausgesetzt die Arbeitslosigkeit dort ist prozentual genau so stark gestiegen wie in anderen Bundesstaaten.

Somit hätte man trotzdem einen mehr als deutlichen Rückgang der Erstanträge.

Grüsse aus dem sonnigen Ruhrgebiet :-)

8 Cordula - 15.01.2009 um 22:20

So, nur um es nochmal kurz festzuhalten, die jährliche Wachstumsrate der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung notierte die Woche bis zum 10.1. bei 74,7%, dem höchsten Niveau seit den 77,1% vom 22.9.2001.

Der Rückgang der letzten beiden Wochen waren wohl nur die vermuteten Kapriolen zum Jahreswechsel.

Der Chart dazu:

Grüße
Cordula

9 Helmut - 29.01.2009 um 14:57

Die saisonalen Kapriolen um die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten scheinen bereinigt. Nach den Weihnachtsfeiertagen werden die Schlangen vor den Arbeitsämtern in den USA wieder länger. Die Anzahl der registrierten Arbeitslosen markiert in der letzten Januarwoche ein Allzeithoch, nach Beginn der Statistik im Jahr 1967.

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