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Braucht eine Zentralbank Eigenkapital?

Die Frage wird sich wahrscheinlich bald von selbst beantworten:

Laut Ausweis vom 20. November 2008 weist die konsolidierte Betrachtung aller US Federal Reserve Banken

Vermögenswerte in Höhe von USD 2,188,686.000.000,-
und Verbindlichkeiten von USD 2,147,694.000.000,-

aus.
Die kläglich Diffrenz – sprich das Eigenkapital

beläuft sich auf 40,992.000.000,-

Dies wiederum sind weniger als 2 Prozent der Vermögenswerte (1,908 Prozent).

Nachzulesen hier – im letzten Drittel des Links.

Bleibt die Frage: Ist es vorstellbar, dass 2 Prozent der Forderungen ausfallen und die hinterlegten (und etwas fragwürdigen gewordenen) Sicherheiten nicht ausreichen, den Forderungsausfall abzudecken? Was – wenn? Kann eine Zentralbank “Chapter 11″ anmelden?

Erste Verteidigungslinie wäre dann wohl der USD…?

Föhliches Grübeln!

1 Kommentar

1 Der Gnom aus Kapstadt - 25.11.2008 um 10:22

Das könnte auch der Hintergrund für die Weigerung der Fed das sogenannte collateral genauer zu spezifizieren. Bloomberg hat sie ja angeblich auf Basis des F. of Info Acts verklagt.

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