Heute einige Immobiliendaten der letzten Tage:
die MBA Hypothekenanträge gaben die Woche zum 26.9. erneut weiter nach, notiert wurde ein Abschlag von -23,0% zur Vorwoche bei einem Indexstand von 455,4. Damit ist nahezu das Niveau von Ende August erreicht und die vor zwei Wochen beschriebene Explosion der Hypothekenanträge verflogen.
Bemerkenswert ist dabei das rückläufige Volumen der Anträge für Immobilienerwerb; der Index bewegt sich mit 304,8 Punkten auf dem niedrigsten Stand seit Mitte Februar 2002 – der dazugehörige Chart steht rechts.
Der Refinanzierungsindex gab die Woche um 34,7% nach und befindet sich nun bei 1333,9 Punkten.
Weiter mit den Bauausgaben für den August; diese blieben zwar prozentual unverändert zum Vormonat, allerdings wurde der Juni wie auch der Juli nach unten revidiert (auf -0,2% resp. -1,4%). Die Jahresrate der Bauausgaben bewegt sich seit Dezember letzten Jahres in der Spanne von -5,1% bis -6,4%, zuletzt bei -5,9%.
Bemerkenswert auch hier der darniederliegende Markt für Einfamilienhäuser; mit -41,1% wurde ein neues Allzeittief der Jahresrate markiert. Rückläufige Werte auf Monatsbasis finden sich kontinuierlich seit dem März 2006. Bereits seit dem November 2005 gibt der Anteil, den die Einfamilienhäuser an den Gesamt-Bauausgaben haben, erheblich nach – von 39,8% auf zuletzt 16,5%.
Die S&P/Case-Shiller® Home Price Indices brachten für den Juli keine Erholung; allenfalls lässt sich eine abflauende Fallgeschwindigkeit postulieren.
Gegenüber dem Vorjahr gab der Composite-20 für 20 Metropolen um 16,3% nach, der Composite-10 fiel um -17,5% auf Jahresbasis.
Erneut gab es die größten Abschläge in Las Vegas mit -29,9%, gefolgt von Phoenix (-29,3%) und Miami (-28,2%). Dabei fiel auf, dass die Metropolen aus Florida ihre Allzeittiefs aus dem Vormonat verfehlten; deutet sich – zumindest in Florida – ein Boden an?