KID Konjunktur-Indikator Deutschland im September
Schwierige Zeiten …
… sowohl für die Markt- als auch für die Konjunktur-Prognose.
Politische Eingriffe ins natürliche Marktgeschehen schaffen stets Unordnung und bergen das Risiko einer zunächst relativ unkalkulierbaren Weiterentwicklung aufgrund allgemeiner Verunsicherung. An einem solchen Punkt befinden wir uns derzeit, weshalb sämtliche “Signale” momentan mit größter Vorsicht zu genießen sind, egal aus welcher markttechnischen Richtung sie stammen. Dies gilt (leider) heute auch für den KID. Ganz typisches Beispiel war der eintägige “Aufbruch nach oben” in den großen Aktienindices nach der Ankündigung, Freddie Mac und Fanny Mae (zunächst für ein Jahr) unter staatliche Verwaltung zu stellen. Bereits drei Sitzungen später war davon mehr als nichts mehr übrig, die großen Indices unterschritten sogar wieder die Tiefstände der Vorwoche. Vergnügliche Stunden zwar für Kurzfrist-Trader, verbranntes Geld aber für Positionshändler und Hedger sowie verwirrende Entwicklung für den Rest der Welt.




1 Kommentar
Der Zug fährt noch nicht an, also nicht aufspringen; deshalb warten alle ab: das heißt aber nichts anderes als Stagnation.
Die ist aber auf Dauer genauso gefährlich wie eine Rezession. Die wilden Auf und Ab
in allen Märkten bergen mehr Zündstoff als Hoffnung.
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