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WSJ: Kuschelzeit zwischen Politik und Fannie/Freddie zahlt sich aus

Lawrance Lindsey kommentierte gestern im ‘Wallstreet Journal’ den vom US Kongress verabschiedeten „Housing Market Rescue Bill“.

Vier Kritikpunkte werden hervorgehoben:

  1. Dividendenzahlungen seitens Fannie Mae oder Freddie Macs wurden nicht ausgeschlossen. Noch im letzten Jahr zahlte Fannie Mae 2,5 Mrd. USD und Freddie Mac 1,6 Mrd. USD an Dividenden. Im Sinne des Shareholdervalues übernimmt nun wohl der US Steuerzahler die Position.
  2. Der Steuerzahler wird von einer potentiellen Erholung der GSEs nicht profitieren; Rückzahlungen sind nicht vorgesehen.
  3. Nachhaltige Reformen des Hypothekenvergabe-Systems wurden “vergessen”.
  4. Das Gesetz beinhaltet eine Steuer auf Fannie- oder Freddie-Hypotheken, die in einen Topf wandert, der “Wohneigentum bezahlbar” machen soll und mal wieder von Politikern und Gemeindevertretern gemanagt werden soll.

Die Liste liesse sich beliebig fortführen.

Lawrance Lindsey endet

If any other country announced that its finance minister could print unlimited debt to do something similar, financial markets around the world would dump both the country’s debt and the country’s currency. It may well be different because this is the United States of America. But certainly, to take such a risky and unprecedented step, a better crafted and considered piece of legislation should have been created.

Hank Paulson’s Fannie Gamble