Einzelhandelsumsätze und Benzinpreise
Die Einzelhandelsumsätze wurden vom Census Bureau mit einem Rückgang von -0,2% zum Vormonat gemeldet – erwartungsgemäss. Jenseits der Markterwartungen von +0,2%, konnten die Umsätze ohne Autos um +0,5% zulegen. Die jährliche Wachstumsrate kam wie im Vormonat bei +2,0% ein, der tiefste Stand seit dem November 2002.
Im einzelnen sanken die Umsätze der Autohändler um -2,8%; während trotz Bauflaute die Ausgaben für Baumaterialien und Gartenbedarf um +1,9% stiegen. Seltsam mutet der Rückgang der Tankstellen um -0,4% an, insbesondere da der Benzinpreis laut dem US Energieministerium seit Ende März in sieben aufeinanderfolgenden Wochen jeweils ein neues Rekordhoch markierte.
Die Benzinausgaben werden zunehmend als Belastung empfunden. Im April wurden von jedem im Einzelhandel ausgegeben Dollar 11,0 Cents an den Tankstellen gelassen. Noch im Dezember 2001 lag der Anteil bei 6,6 Cents.
Das Bild dazu:

Der ICSC notierte in den wöchentlichen Chain Store Sales einen Rückgang von -1,0% zur Vorwoche und nur noch mageren +0,5% zum Vorjahr. Es herrscht Hoffnung, dass zum Monatsende eine Geschäftsbelebung mit den Steuerschecks eintritt.
Die heute gemeldeten US Importpreise liegen im April mit einer Jahresquote von +15,4% auf dem höchsten Stand seit Beginn der Datenreihe im Herbst 1982. Nach +2,9% im März stiegen diese nun um +1,8% im Monatsvergleich.



