Börsengewinne – wie gewonnen, so zerronnen
Nein, es ist nicht die Rede von einem weiteren, verlustreichen Tag an den Finanzmärkten im Schlepptau der Kreditkrise.
Wie BBCnews gestern berichteten verlor ein indischer Händler all seine zur Alterssicherung angehäuften Spekulationsgewinne. Bargeld und Wertpapiere wähnte er sicher aufbewahrt in einem Schliessfach der Indischen Zentralbank. Nur leider beherbergten diese Schliessfächer auch Termiten, die sich genüsslich an den vorhandenen Papieren labten.

Quelle: Termites feast on trader’s money



1 Kommentar
Hoffentlich nehmen sich die amerikanischen Zentralbanker dies zu Herzen! Merke: Nicht alle Wertpapiere in den Safes einer Zentralbank sind sicher. Diese Erfahrung hat die japanische Zentralbank bereits 1926 gemacht, als man auf einen Berg uneingelöster Anleihen im Wert von 200 Millionen Yen saß. Auch damals türmten sich in den Bilanzen der Banken faule Kredite und die Zentralbank sah sich gefordert den angeschlagenen Instituten mit Bürgschaften zu helfen.
Jahre später wird Gouverneur Inoue in einem Gespräch mit dem Chef des amerikanischen Bankhauses J.P. Morgan sagen: Diese Geldschwemme sei ein Fehler gewesen, sie habe die Branche in falscher Sicherheit gewogen und das Chaos von 1927 verursacht.
„Das große Wackeln von Tokio“ faz.net
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