US Hauspreise mit zunehmender Fallgeschwindigkeit / Zwangsversteigerungen legen zu
Der Case-Shiller-Index Composite-20 hat im Februar für die 20 grössten US Metropolen um -12,7% ggü. dem Vorjahresmonat nachgegeben. Der etwas weniger breitgefächerte Index Composite-10 befindet sich nunmehr -13,6% unter Vorjahresniveau. Beide Wachstumsraten sind selbstredend die grössten negativen Ausschläge in der bisherigen Datenhistorie seit 1987 (Composite-10) resp. 2000 (Composite-20).
Die regionale Aufschlüsselung wird von folgender Tabelle wiedergegeben. Kalifornien, Arizona, Nevada und Florida sind weiterhin die Brennpunkte

Desweiteren wurden heute Zahlen zu Zwangsvollstreckungen im März bzw. 1. Quartal 2008 bekannt gegeben.
Realtytrac.com meldete für das erste Quartal Zwangssversteigerungen in den USA bei 649.917. Dies sind dann 112% über dem Vorjahresstand bzw. +23% ggü. dem vierten Quartal 2007. Der Bericht zeigt, dass im abgelaufenen Quartal einer von 194 US Haushalten betroffen war. Die regionale Häufung weist erneut die Gebiete aus, in denen der Immobilienmarkt zuvor heiss gelaufen war.
Von Zwangsversteigerungen besonders betroffen sind in unten stehender Karte die roten Counties. Dort sind eine Zwangsversteigerung auf 10 bis 99 Haushalte beobachtet worden.
Quelle – realtytrac.com
Heute bietet sich noch ein Chart mit den monatlich gemeldeten Zwangsversteigerungen (Säulen, linke Skala) und der jährlichen Wachstumsrate der Hauspreise (Linie, re.) an. Erstere steigen, während letztere weiter fallen.




