USA – Implizite Inflation stabil!
In der vergangenen Woche habe wir die jüngste Veröffentlichung des US Consumer Price Index CPI auf den Tisch bekommen. Die Verbraucherpreise sind im November ggVj um 0.8% anstatt wie erwartet um 0.6% gestiegen. Trotz dieses überraschend negativen Signals, können wir bis dato keinen signifikanten Anstieg der längerfristigen impliziten Inflation verzeichnen.
Die Renditen der 5-jährigen US Staatsanleihen konnten zwar in den letzten Tagen trotz Gegenwinds durch die US Fed um einige Basispunkte zulegen. Die inflationsgeschützten US Staatsanleihen haben diese Bewegung jedoch zuletzt in gleicher Weise nachvollzogen, so dass sich unterm Strich in der Spread der beiden Papiere keine Signal für einen Ausbruch nach oben ablesen lässt. Die Treasury Rendite minus der Realrendite, die implizite Inflation, befindet sich weiterhin in einem breiten langfristigen Seitwärtstrend.





4 Kommentare
Hallo Newstrader, der offizielle CPI ist 4.3% und damit bieten T bonds bis zum 10j. eine negative Verzinsung, von der wirklichen Inflation mal ganz abgesehen.
Cheers
Hallo, der CPI soll seiner Konstruktion entsprechend ja die bisherige Inflation messen. Die implizite Inflation soll hingegen die durchschnittliche Inflation der kommenden x Jahre indizieren. Das macht einen gewissen Unterschied. Aber letztlich wird letztgenannte durch Angebot und Nachfrage gebildet, und ist nicht notwendiger Weise 100%-rationalen Handlungen unterworfen, so daß sie nicht die tatsächliche Inflationsentwicklung vorwegnehmen muß. Sie ist mehr ein “Stimmungsindikator”. Und die Stimmung ist nicht sooooo übel.
Gruß
Da über 60% aller Treasuries mittlerweile von ZBs gekauft werden, sagt der Spread mE nichts über zukünftige Inflation.
Grüße
[...] in den USA finden interessierte Leser unter anderem auf dem Blog von markt-daten.de unter „USA – Implizite Inflation stabil“, während sich der Herdentrieb-Blog der „Zeit“ auf „Die Zeit für den Dollar ist [...]
du musst angemeldet sein, um zu schreiben.